20. August 2018

Voll fruchtig #1

2018 verheißt ein tolles Obstjahr zu werden. Nach einer reichen Erdbeer- und Rhabarberernte stehen bereits die Kirschen in den Startlöchern. Und auch Äpfel, Birnen und Pflaumen werden nicht lange auf sich warten lassen. Selbst südlichere Früchte wie Pfirsiche reifen dieses Jahr in deutschen Gefilden prächtig heran.

Ein guter Anlass mal selbst den Kochlöffel zu schwingen und neue Marmeladenkreationen auszuprobieren. Denn nichts kommt besser an als hausgemachte Fruchtaufstriche. Sie passen nicht nur zu knusprigen Brötchen zum Frühstück sondern auch als leckere Füllung für Crepes und zum Aufpeppen von Joghurt.

Dabei darf gerne mit ungewöhnlichen Kombinationen experimentiert werden. Geben Sie doch mal etwas Chia, Rosmarin oder Espresso dazu. So wird im Handumdrehen aus einer klassischen Marmelade eine trendy Konfitüre.

Die Kirsche hat jetzt Hochsaison.

Grund genug, sich das rote Steinobst mal etwas genauer anzusehen. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Kirsche zu den Rosengewächsen gehört und um Christi Geburt von einem römischen Feldherrn namens Lukullus aus der Türkei nach Italien gebracht wurde? Von dort aus verbreitete sich die ursprünglich in Asien heimische Pflanze dann allmählich in ganz Nordeuropa. Da Lucius Licinius Lucullus, so sein voller Name, ein sehr erfolgreicher Feldherr war konnte er sich einiges leisten und war für seine üppigen Gelage bekannt. Daher auch die Redewendung eines „lukullischen Festmahls“.

Jetzt aber ran an den Topf!

Für die Basismarmelade werden 1000 g Kirschen oder Sauerkirschen entsteint und zusammen mit 500 g Gelierzucker 1:2 und etwas Zitronensaft in einen Topf gegeben. Diese Mischung lassen Sie etwa 1 Stunde Saft ziehen. Dann nehmen Sie die Hälfte der Kirschen, pürieren diese fein und geben sie wieder zurück in den Topf. Bei starker Hitze und unter ständigem Rühren kocht man nun die Früchte ca. 5 Minuten sprudelnd auf.

Für das gewisse Etwas geben Sie Verfeinerungszutaten hinzu wie zum Beispiel:

  • 100 g Zartbitterschokolade (als Drops oder kleingehackt) + 75 ml Amaretto für eine leckere Schwarzwälderkirsch-Konfitüre (unser absoluter Favorit!) ODER
  • 1 rote und 1 grüne Chillischote (entkernt und fein gehackt) für eine scharfe Variante ODER
  • 6 TL Rosenwasser für ein außergewöhnlich blumiges Aroma. Denn was würde besser zur roten Herzfrucht passen als Rosenwasser?

Gewünschte Zutaten in die noch heiße Basismarmelade einrühren, sofort in ausgespülte Twist-off-Gläser füllen, verschließen und auf den Deckel stellen.

Wir wünschen gutes Gelingen und viel Spaß beim Experimentieren.

 

Mit welcher Lieblingszutat haben Sie Ihre Kirschmarmelade aufgepeppt?

Schreiben Sie uns, wir freuen uns über Ihren Kommentar.

 

Bunte Silvester-Kreationen

Es ist kurz nach fünf Uhr morgens, als mich ein lautes Klopfen an die Tür aufschreckt. Irritiert schalte ich die Knetmaschine ab: „Wer ist schon so früh unterwegs?“ Neugierig werfe ich einen Blick durch das beschlagene Fenster.

„Guten Morgen Wolli, hast Du einen Kaffee für mich?“, fragt Anton, einer meiner langjährigen Freunde und reibt seine vor Kälte rotgefärbten Hände. „Was machst Du um diese Zeit schon draußen?“, entgegne ich und reiche ihm einen Becher heißen Kaffee. „Ich komme vom Nachtdienst“, erwidert Anton. „Da es in den vergangenen Tagen beinahe ununterbrochen geschneit hat, sind die Räumfahrzeuge des Landkreises jetzt rund um die Uhr im Einsatz“, fügt er hinzu. Mir fällt ein, dass Anton seit einiger Zeit als technischer Mitarbeiter beim Landkreis angestellt ist. „Dann hast Du sicher nichts gegen ein Frühstück einzuwenden“, schlage ich vor und nehme einige der frisch aufgebackenen Natur-Krüstchen aus dem Heißluftofen.

„Wolli, hast Du eine Idee, wie wir das Buffet für unsere Dorf-Silvesterparty gestalten können?“, fragt Anton während er herzhaft in ein mit Käse, Wurst und Ei belegtes Knusper-Baguettebrötchen beißt. „Du machst Dir wohl Sorgen um das leibliche Wohl unserer Partygäste?“, necke ich ihn und greife ebenfalls zu einem Baguettebrötchen. „Sei unbesorgt und warte einen Augenblick. Ich zeig Dir was!“, rufe ich ihm zu, springe von meinem Stuhl auf und verlasse eilig die Backstube.

„Zum Glück hat Anton erst heute nach dem Silvester-Buffet gefragt“, schießt es mir durch den Kopf als ich die Treppe hinauf in mein Büro laufe. Erst gestern Abend haben meine Mutter und ich über zwei Stunden zusammengesessen, Rezeptbücher gewälzt und diskutiert, wie wir mit einem überschaubaren Aufwand ein pfiffiges, vielseitiges und leckeres Buffet für die erste Dorf-Silvesterparty zaubern können, die im neuen, 200 Quadratmeter großen Saal über dem Landcafé stattfinden wird.

„Mutter, natürlich kommen eine Gulaschsuppe als Vorspeise und ein Krustenrollbraten mit schwäbischen Spätzle und frischen Salaten als Hauptgang gut an“, widerspreche ich ihrem Vorschlag. „Aber exakt diese Speisen haben wir in diesem Jahr schon mehrfach als festliches Buffet angeboten. Ich möchte für die Silvester-Party ein pfiffiges Buffet mit neuen und außergewöhnlichen Leckerbissen zusammenstellen“, argumentiere ich mit Nachdruck. „Und während Du auf der Suche nach tollen Kreationen bist, vergisst Du, dass uns lediglich vier Helfer bei den Buffet-Vorbereitungen unterstützen“, entgegnet meine Mutter sichtlich gereizt und erinnert mich an unsere begrenzten Zeit- und Personalressourcen.

Corolle

Corolle

Später, meine Mutter hatte das Büro längst verlassen, fällt mir ein, dass ich dringend noch FF Kaiserbrötchen und Knusperbrötchen im EDNA Online-Shop nachbestellen muss. Auf der EDNA-Webseite fällt mir der EDNA Rezeptvorschlag des Monats Dezember auf: Blätterteigrolle „Roule“ gefüllt mit Bananen und Mandeln. Hey, das ist es! Diese Blätterteigrollen eignen sich hervorragend als süße Nachspeise für das Buffet. Verlockend klingt auch die Kreation des Monats März 2010: Tartelette Corolle mit Paprika-Tapenade, Pesto und getrocknetem Schinken. Neugierig öffne die pdf- Datei, lese mir die Rezeptanleitung durch und beschließe, die Blätterteigrollen und die Tartelettes Corolle auf unserem Silvester-Buffet anzubieten.

Berliner

Berliner

In der Rubrik EDNA Backwaren werde ich unter dem Stichwort Fingerfood auf eine große Auswahl von Petits Fours aufmerksam. Dieses klassische französische Feingebäck kommt bei Partygästen sehr gut an, sieht toll aus und verleiht jedem Buffet den gewissen Pfiff. Schnell fällt meine Wahl auf die Petits Fours 6-fach sortiert, die Petits Fours Patisserie und die Petits Fours Emotions. Außerdem entscheide ich mich für die HUG Mini Quiches, zwei Mischkartons Mini-Wraps, einen Karton EDNA Mini-Snacks und vier Kartons mit herzhaften Tapas-6fach sortiert. In vielen Regionen Deutschlands ist es üblich, in der Silvesternacht mit Marmelade gefüllte Krapfen oder Berliner zu essen. Mir persönlich gefällt dieser Brauch sehr gut, daher entschließe ich mich, außerdem einen Karton Berliner mit Himbeer-Johannisbeerfüllung in den Warenkorb zu legen. Da diese Berliner in der Steige verpackt sind, sind sie einfach im Handling und ich muss sie nur noch in der Steige kurz im Ofen erwärmen.

Wraps

Wraps

Nachdem ich den Bestellvorgang beendet habe, schreibe ich meine Buffet-Vorschläge noch schnell auf einem DIN A 4 Blatt zusammen. Es wird ein vielseitiges und buntes Buffet mit einer Suppe als Vorspeise. Den Hauptgang bilden Spätzle, Krustenbraten und frische Salate. Eingerahmt werden Vor- und Hauptgang von pfiffigen Petits Fours, Wraps, Tapas, Mini-Quiches, den Tartelettes Corolle und den Blätterteigrollen Roule.

„Super!“, ruft mein langjähriger Freund Anton, als ich ihm meine Vorschläge für das Silvester-Buffet präsentiere. „Das wird lecker“. Zufrieden gönne ich mir noch eine Tasse Kaffee. Die drängende Frage, wie wir trotz begrenzter Möglichkeiten ein vielseitiges und pfiffiges Silvester-Buffet zaubern, ist beantwortet.