21. November 2017

Närrische Zeit – Bühne frei für Krapfen, Berliner und Co.

Süße Minis für puren Genuss!

Süße Minis für puren Genuss!

Bevor die Fastenzeit beginnt, darf in der Karnevalssaison nochmal ordentlich geschlemmt werden. Dabei ist der Krapfen, auch „Pfannkuchen“, „Berliner“ oder „Kräppeln“ genannt, die beliebteste Leckerei in der fünften Jahreszeit. Doch woher kommt dieser Brauch eigentlich?

Krapfen gab es bereits schon im Mittelalter. In Zeiten von geringerem Wohlstand war das süße Gebäck für viele Menschen eine günstige und nahrhafte Speise. Um für die bevorstehende Fastenzeit nochmal etwas Energie zu speichern, wurde der Verzehr der Berliner empfohlen. Diese Tradition besteht bis heute.

Neben den klassischen Berlinern, gibt es mittlerweile ein breites Sortiment an köstlichem Gebäck aus der Fettpfanne. Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, stellen wir Ihnen heute einiges davon vor:

Der etwas andere Donut!

Der etwas andere Donut!

Donuts kennt inzwischen fast jeder. Das ringförmige Hefegebäck ist mit den verschiedensten Glasuren & Dekoren erhältlich. Doch kennen Sie schon den bayerischen Giga-Hefedonut? Dieser ist, wie der Name schon sagt, für den großen Hunger geeignet. Goldgelb ausgebacken und anschließend in Zucker gewälzt ist es der ideale süße Snack, dem keiner wiederstehen kann. Für alle Schokoladen-Fans gibt es den Giga-Donut natürlich auch mit Schokoglasur.

Als optisches Highlight sticht der Bayerische Donut garantiert jedem Ihrer Kunden ins Auge. Anders als die gewöhnlichen Donuts, ist dieser nämlich zu einem Sechseck geformt und mit einer Zimt-Zucker Mischung bestreut.

Buttermilchbällchen - exklusiv nur bei EDNA!

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Darf es auch mal Süßes auf die Hand sein? Dann haben wir etwas ganz besonderes für Sie! Unsere saftigen Buttermilchbällchen sind durch ihre handliche Form ein idealer to go-Begleiter zu Karnevalsumzügen oder anderen Veranstaltungen.

Von der Füllung bis hin zur Form – unsere Berliner haben einiges zu bieten. Ein Beispiel dafür ist unser Quarkkrapfen. Dieser verspricht puren Genuss, nicht nur zur Karnevalszeit. Durch die viereckige Form sticht er aus der Masse hervor und überrascht durch eine leckere Quarkfüllung.

Sich bei dieser großen Auswahl an Karnevalsklassikern zu entscheiden fällt sicher nicht immer leicht. Was ist Ihr Favorit in der fünften Jahreszeit?

Fettgebäck – nicht nur zu Karneval ein Genuss

Die elfte Jahreszeit rückt langsam aber sicher näher und damit auch die Zeit des Siede– bzw. Fettgebäcks. Früher wurde zum Ausbacken von Berlinern & Co. Schmalz verwendet, weswegen die Bezeichnung Schmalzgebäck in manchen Regionen Deutschlands noch häufig genutzt wird. Mittlerweile werden dazu geschmackneutrale Pflanzenöle wie zum Beispiel Kokosfett oder Erdnussfett eingesetzt. Die meisten Fettgebäcke werden aus Hefeteig hergestellt.
Doch wem haben wir eigentlich das Fettgebäck zu verdanken?

Berliner

Berliner

Der wohl bekannteste Vertreter ist der Berliner. Von wem er genau erfunden wurde, lässt sich nicht belegen. Allerdings geht man davon aus, dass er von den alten Römern erfunden wurde. Diese kannten ein Fettgebäck namens „Globuli“, was so viel wie Kügelchen bedeutet. Nach den Rezepten der Römer sollte man sie, nachdem die Globuli aus dem Fett genommen wurden, mit Honig bestreichen. Somit sind die Römer quasi die Erfinder des glasierten Berliners.
Den Namen haben die Berliner einem Zuckerbäcker aus Berlin zu verdanken. Dieser wollte 1756 unter Friedrich dem Großen als Kanonier dienen. Er erwies sich jedoch als Wehruntauglich, durfte aber als Feldbäcker dem Regiment dienen. Zum Dank backte er Teigkugeln in heißem Fett aus, deren Form an die einer Kanonenkugel erinnern sollte.

Das die Berliner gerade während der Karnevalszeit so beliebt sind, hat einen religiösen Hintergrund. Die Bewohner der Klöster verzehrten die Berliner vor allem vor der Fastenzeit. Mit dem Fettgebäck wappneten sie sich vor der strengen Fastenzeit, die viele Entbehrungen mit sich brachte. Heute sind sie aber nicht nur zu Karneval heiß begehrt. Berliner werden in den unterschiedlichsten Füllungen angeboten, somit sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Eine besondere Form des Berliners ist der Kameruner. Der ungefüllte Berliner hat die Form eines ovalen Rings und ist vor allem in Norddeutschland bekannt und beliebt.

Auch der Spritzkuchen ist ein beliebtes Fettgebäck. Dieser wurde bereits 1713 in einem von Alexius Sincerus verfassten Buch erwähnt. Dieser stammte aus Nürnberg, somit darf der Spritzkuchen als deutsche Erfindung bezeichnet werden. Seit 1842 ist er als Werbeträger der Stadt Eberswalde bekannt. Dies ist dem Berliner Konditor Gustav Zietemann zu verdanken. Er belieferte den Eberswalder Bahnhof mit seinen Spritzkuchen und versüßte so den Reisenden die Wartezeit.

Donut

Donut

 

Der Donut zählt ebenfalls zu den Fettgebäcken und ist ein gern gesehener Gast in den Theken der Konditoren. Der Geschichte des Donuts sind wir schon einmal auf den Grund gegangen. Auch hier ließ sich nicht zweifelsfrei sagen, von wem er erfunden wurde.

Was sich allerdings mit Sicherheit sagen lässt – das Fettgebäck ist eines der wandelbarsten Gebäckstücke und schmeckt zu jeder Saison unwiderstehlich lecker! Alles zum Thema Siedegebäck finden Sie in unserem Online-Shop.