18. November 2017

Quinoa – das Gold der Inkas

Wunderkorn - Quinoa

Wunderkorn – Quinoa

Quinoa – was ist das eigentlich? Wie bereitet man es zu und für welche Gerichte eignet es sich? Diese und weitere Fragen rund um den neuen Giganten aus der Natur beantworten wir Ihnen hier.

Quinoa ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Botanisch gesehen zählt das Korn allerdings zu den Fuchsschwanzgewächsen. Es stammt aus Südamerika und diente den Inkas bereits vor 6000 Jahren als Grundnahrungsmittel. Sie bezeichneten es als gesundes und stärkendes „Muttergetreide“, das sogar als Mittel gegen Halsentzündungen eingesetzt wurde.

Der Samen der Quinoa ist etwa Hirsegroß und rotbraun oder weiß gefärbt. Doch auch die Blätter der Pflanze sind essbar, köstlich schmecken diese zum Beispiel als Salat. Das Korn der Quinoa ist mit einem Eiweißgehalt von ca. 13 % sehr gesund und gilt daher als wichtige Eiweißquelle für die fleischlose Ernährung. Der glutenfreie Gigant aus der Natur enthält zudem einen hohen Anteil an Aminosäure, die sich positiv auf Haut und Knochen auswirkt.

Sie finden das Naturprodukt in Biomärkten, Naturkostläden sowie in ausgewählten Supermärkten. Da die Samen in der Regel bereits geschält verkauft werden, müssen sie vor der Zubereitung nur noch mit Wasser gewaschen werden.

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Für einen leckeren Start in den Tag

Quinoa lässt sich wie Getreide verwenden. Egal ob als Korn, Mehl oder Flocken – Ihrer persönlichen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Das Korn ist zum Beispiel eine leckere Alternative zu Reis. Besonders empfehlenswert ist auch die Verarbeitung zu Mehl – hieraus lassen sich leckere Pfannkuchen, Kaiserschmarren oder auch Brot zubereiten. Weiße Quinoa Flocken können direkt verzehrt werden und eignen sich als glutenfreie Alternative zu Haferflocken im Müsli.

Durch die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten darf dieses Wunderkorn bei einer gesunden Ernährung auf keinen Fall fehlen.

Fastenzeit

Der Karneval neigt sich dem Ende zu und mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Genau mit dieser besonderen Zeit befassen wir uns heute etwas genauer.

Leckere EDNA-Vitalbrötchen

Leckere EDNA-Vitalbrötchen

Die Fastenzeit beginnt mit dem Aschermittwoch und endet am Ostersonntag. Die Dauer von 40 Tagen ist eher von symbolischer Bedeutung. Um diese Anzahl an Tagen zu erreichen, werden die Sonntage in dieser Zeit nicht mitgerechnet. Die 40 Tage kommen im Christentum immer wieder vor und werden deshalb auch für die Fastenzeit verwendet.  Die vierzigtägige Fastenzeit ist in der katholischen Kirche als österliche Bußzeit bestimmt, Karfreitag sowie Karsamstag sind Trauerfastentage.

 

Seinen Ursprung hat das Fasten im 2. Jahrhundert. Dort wurde jedoch nur ein 2-tägiges Trauerfasten am Karfreitag sowie am Karsamstag durchgeführt, welches dann im 3. Jahrhundert auf die ganze Karwoche ausgedehnt wurde.Im 5. Jahrhundert hatte sich überall die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern durchgesetzt.

 

Fit ins neue Jahr

Fit ins neue Jahr

Da es im Mittelalter in der Fastenzeit verboten war Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Eier zu verzehren, wurden in den Fastnachtstagen viele Backwaren mit Milch, Eiern, Zucker und Schmalz hergestellt um die verderblichen Lebensmittel aufzubrauchen. So entstand der Brauch, in der Karnevalszeit vermehrt Berliner zu verzehren.

Verboten-Schild

Die Anforderungen der katholischen Kirche an die Fastenpraxis wurden 1966 vom damaligen Papst in der Apostolischen Konstitution detailliert geregelt. Der Verzehr von tierischen Produkten, wie z. B. Milch oder Eiern ist zwar nicht mehr untersagt, wird aber ebenso in der Apostolischen Konstitution festgelegt. Doch nicht nur auf die Nahrung soll in dieser Zeit besonders geachtet werden, auch das Gebet soll intensiver gepflegt und Gottesdienste vermehrt besucht werden. Ob in der Fastenzeit gefastet wird oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen. Die Krapfen zum Endspurt des Karnevals kann man sich aber in jedem Fall schmecken lassen.

 

 

Weihnachtsmärkte – die Geschichte einer Tradition

WeihnachtsmarktWeihnachten rückt mit großen Schritten näher und die Weihnachtsmärkte haben gerade Hochsaison. Für viele zählt der jährliche Weihnachtsmarktbesuch zu den Weihnachtstraditionen dazu. Doch wer kam auf die Idee, einen Weihnachtsmarkt abzuhalten?

Im 14. Jahrhundert entstand der Brauch, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände auf dem Markt zu errichten und dort Produkte für das Weihnachtsfest zu verkaufen. Zudem gab es auch damals schon Stände, die Nüsse, Mandeln und geröstete Kastanien anboten.
Erst seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Weihnachtsmärkte feste Bestandteile des vorweihnachtlichen Brauchtums und sind heute nicht mehr wegzudenken.

LebkuchenDer wohl bekannteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. Mit über 2 Millionen Besuchern jährlich ist er zudem einer der größten Weihnachtsmärkte hierzulande und weltweit bekannt. Vor allem in Japan scheint der Nürnberger Christkindlesmarkt besonders populär zu sein, denn mit über 7000 Touristen sind die Japaner die größte ausländische Besuchergruppe.
Ungefähr 200 Händler bieten jährlich ihre Waren an, besonders bekannt sind die Nürnberger Lebkuchen sowie die Nürnberger Zwetschgenmännchen. Um die weihnachtliche Atmosphäre nicht zu stören, sind in Nürnberg Tannengirlanden aus Plastik zur Dekoration des Standes verboten.

Der älteste deutsche Weihnachtsmarkt hingegen ist der Christkindlmarkt am Marienplatz in München. Er wurde 1310 als „Nikolausmarkt“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt und wurde 1806 zum Christkindlmarkt umbenannt. Mit ca. 140 Ständen lockt er pro Jahr im Schnitt 3 Millionen Besucher aus aller Welt nach München. Eine der größten Attraktionen ist der fast 30 Meter hohe Weihnachtsbaum vor dem Rathaus, der mit rund 2500 Lichtern geschmückt wird. Dieser wird jedes Jahr von einem anderen Ort aus Deutschland, Italien oder Österreich gespendet. Die Wartezeiten hierfür betragen mittlerweile mehrere Jahre.

StollenDoch auch der Dresdener Striezelmarkt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Er wurde 1434 erstmals erwähnt und findet in diesem Jahr zum 581. Mal statt. Der Name des Marktes leitet sich vom Dresdner Stollen ab, der in der Region als Striezel bezeichnet wird. Jährlich besuchen rund 2,5 Millionen Besucher den Markt, auf dem ca. 230 Händler ihre Waren anbieten. Zudem steht in Dresden mit 14,62 Meter die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide, die 1999 ins Guinessbuch der Rekorde aufgenommen wurde.

Die Auswahl an Weihnachtsmärkten ist groß und vielleicht ist ja auch in Ihrer Nähe ein Weihnachtsmarkt, der seit mehreren hundert Jahren Bestand hat. Wie auch immer Sie Ihre Adventszeit verbringen, wir von EDNA wünschen Ihnen eine besinnliche und ruhige Vorweihnachtszeit.

Fettgebäck – nicht nur zu Karneval ein Genuss

Die elfte Jahreszeit rückt langsam aber sicher näher und damit auch die Zeit des Siede– bzw. Fettgebäcks. Früher wurde zum Ausbacken von Berlinern & Co. Schmalz verwendet, weswegen die Bezeichnung Schmalzgebäck in manchen Regionen Deutschlands noch häufig genutzt wird. Mittlerweile werden dazu geschmackneutrale Pflanzenöle wie zum Beispiel Kokosfett oder Erdnussfett eingesetzt. Die meisten Fettgebäcke werden aus Hefeteig hergestellt.
Doch wem haben wir eigentlich das Fettgebäck zu verdanken?

Berliner

Berliner

Der wohl bekannteste Vertreter ist der Berliner. Von wem er genau erfunden wurde, lässt sich nicht belegen. Allerdings geht man davon aus, dass er von den alten Römern erfunden wurde. Diese kannten ein Fettgebäck namens „Globuli“, was so viel wie Kügelchen bedeutet. Nach den Rezepten der Römer sollte man sie, nachdem die Globuli aus dem Fett genommen wurden, mit Honig bestreichen. Somit sind die Römer quasi die Erfinder des glasierten Berliners.
Den Namen haben die Berliner einem Zuckerbäcker aus Berlin zu verdanken. Dieser wollte 1756 unter Friedrich dem Großen als Kanonier dienen. Er erwies sich jedoch als Wehruntauglich, durfte aber als Feldbäcker dem Regiment dienen. Zum Dank backte er Teigkugeln in heißem Fett aus, deren Form an die einer Kanonenkugel erinnern sollte.

Das die Berliner gerade während der Karnevalszeit so beliebt sind, hat einen religiösen Hintergrund. Die Bewohner der Klöster verzehrten die Berliner vor allem vor der Fastenzeit. Mit dem Fettgebäck wappneten sie sich vor der strengen Fastenzeit, die viele Entbehrungen mit sich brachte. Heute sind sie aber nicht nur zu Karneval heiß begehrt. Berliner werden in den unterschiedlichsten Füllungen angeboten, somit sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Eine besondere Form des Berliners ist der Kameruner. Der ungefüllte Berliner hat die Form eines ovalen Rings und ist vor allem in Norddeutschland bekannt und beliebt.

Auch der Spritzkuchen ist ein beliebtes Fettgebäck. Dieser wurde bereits 1713 in einem von Alexius Sincerus verfassten Buch erwähnt. Dieser stammte aus Nürnberg, somit darf der Spritzkuchen als deutsche Erfindung bezeichnet werden. Seit 1842 ist er als Werbeträger der Stadt Eberswalde bekannt. Dies ist dem Berliner Konditor Gustav Zietemann zu verdanken. Er belieferte den Eberswalder Bahnhof mit seinen Spritzkuchen und versüßte so den Reisenden die Wartezeit.

Donut

Donut

 

Der Donut zählt ebenfalls zu den Fettgebäcken und ist ein gern gesehener Gast in den Theken der Konditoren. Der Geschichte des Donuts sind wir schon einmal auf den Grund gegangen. Auch hier ließ sich nicht zweifelsfrei sagen, von wem er erfunden wurde.

Was sich allerdings mit Sicherheit sagen lässt – das Fettgebäck ist eines der wandelbarsten Gebäckstücke und schmeckt zu jeder Saison unwiderstehlich lecker! Alles zum Thema Siedegebäck finden Sie in unserem Online-Shop.

Der Kürbis – das Multitalent

Hätten Sie gedacht, dass der Kürbis eine Beere ist? Wir nämlich nicht. Eine Beerenfrucht zeichnet sich durch im Fruchtfleisch eingelegte Samen aus. Der Kürbis ist somit die größte Beere der Welt. Zudem lassen sich Kürbisse bei richtiger Lagerung mehrere Monate aufbewahren. Somit können sie den ganzen Winter über zubereitet werden und uns die kalte Jahreszeit hindurch mit reichlich Vitaminen versorgen.

Kürbiskerne

Kürbiskerne

Doch auch die Kürbiskerne stecken voller Enzyme, Vitamin E und Beta-Carotin, sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Kürbiskerne sind vor allem im Müsli oder als Kürbiskernbrot  bzw. –brötchen  sehr beliebt. Aber auch als gesunder Snack zwischendurch werden Kürbiskerne sehr geschätzt. Ob geröstet oder gesalzen – Kürbiskerne sind vielseitig wandelbar.
Durch ihren hohen Ölgehalt von ca. 50% sind Kürbiskerne zudem sehr gut zur Ölgewinnung geeignet. Dazu werden die Kerne getrocknet, gemahlen, geröstet und dann bei 60°C gepresst. Das entstandene Öl ist reich an den Vitaminen A, C, D und E. Das Öl hat eine dunkelgrüne Farbe, welche auf die darin enthaltenen Carotinoide und Porphyrine zurückzuführen ist. Diese unterstützen den Schutz der Haut vor Sonneneinstrahlung und negativen Umwelteinflüssen.

Kürbis-Halloween

Kürbis-Halloween

Doch der Kürbis ist nicht nur gesund, er spielt auch für die Halloweendekoration eine große Rolle. Meist werden sie zu schaurig-schönen Kürbislaternen geschnitzt und sind für Kinder das Highlight des Herbstes. Der Brauch stammt aus Irland und geht auf eine alte Legende zurück. Ein Hufschmied namens Jack soll damals den Teufel überlistet haben und als er starb, bekam er von diesem eine glühende Kohle. Jack steckte diese in eine ausgehöhlte Rübe und soll damit in der Halloweennacht noch heute zu sehen sein. Aus dieser Legende entwickelte sich später der Brauch, dass ein brennendes Stück Kohle in einem ausgehöhlten Kürbis alle bösen Geister abhalte. Heute dient der ausgehöhlte Kürbis an Halloween meist nur noch zur Dekoration. An die alte Legende von Jack O’Lantern erinnern sich dabei nur noch wenige. Wir aber haben uns von Jack´s Legende inspirieren lassen und versüßen Ihnen die Herbstzeit mit unseren Kürbis

Cake-Pop

Cake-Pop

Cake-Pops.

Hafer – kleines Korn, große Wirkung

Müsli mit Hafer

Müsli mit Hafer

Während ich neulich beim Frühstück saß, kam mir die Idee für ein neues Thema, über das es sich zu bloggen lohnen würde. Die Idee kam natürlich nicht von ungefähr, mein Frühstücksmüsli hatte einen entscheidenden Anteil daran. Vielleicht können Sie sich es schon denken, es dreht sich heute alles rund um den Hafer.

Der Hafer zählt zur Familie der Süßgräser und nicht, wie meist angenommen, zu den Getreidearten. Bereits 2000 Jahre v. Chr. wurde er von den Kelten und Germanen angebaut. Es gibt 23 Arten von Hafer, die sich alle durch lockere Rispen auszeichnen.

Allerdings eignet sich der Hafer nicht zur Brotherstellung, da ihm das dafür nötige Klebereiweiß fehlt. Hafer kann nur in Verbindung mit einem backfähigen Mehl zu Brot verarbeitet werden. Doch bevor das geschieht, muss das Haferkorn gequetscht werden und aus dem Haferkorn wird so eine Haferflocke.
Zudem ist das Quellstück von großer Bedeutung bei der Verarbeitung von Hafer. Quellstück bedeutet, dass die Haferfocken mit Wasser angereichert werden, damit sie dem Gebäck später kein Wasser entziehen. Eine Haferflocke lagert ungefähr das Eigengewicht an Wasser ein, sprich nach dem Quellstück wiegt jede Flocke doppelt so viel. Im fertigen Brot ist der Hafer deshalb gut zu erkennen. Ein Brot muss mindestens 10 % Haferanteil haben, um Haferbrot genannt werden zu dürfen. Wird er als Dekor auf dem Brot verwendet, muss der Hafer stark gequetscht werden, um verzehrt werden zu können.

Hafer

Hafer

Hafer ist zudem reich an Vitaminen, Nährstoffen, Eiweiß sowie Fetten. Das kommt daher, dass beim Haferkorn nur die äußerste Schale entfernt wird. Das Eiweiß und Fett sitzen im Keimling, die Kohlenhydrate im Korn darüber und die meisten Vitamine befinden sich in den Schalen.
Der Keimling, der Teil mit den meisten Nährstoffen, bleibt erhalten. Durch seinen hohen Biotingehalt ist Hafer zudem gut für Haut, Haare und Nägel.

Sie sehen – ein kleines Korn mit großer Wirkung.

Cookies – das süße Wunder

Chocolate Chip Cookie

Chocolate Chip Cookie

Die Amerikanerin Ruth Wakefield rechnete 1930, als sie den berühmten Chocolate Chip Cookie erfand, nicht im Geringsten damit, dass ihre Kreation einmal so beliebt werden würde. Es ranken sich viele Mythen darum, warum sie auf die Idee dieses Cookies kam. Welche davon allerdings der Wahrheit entspricht, lässt sich nicht genau nachvollziehen. Fest steht jedoch, dass Ruth Wakefield damals einen Keks erfand, der bis heute auf der ganzen Welt gern gegessen wird.

Der ideale "süße Snack to go"

Der ideale „süße Snack to go“

Ein Mensch isst in seinem Leben durchschnittlich 35 000 Kekse, was ungefähr dem Gewicht von 6 Elefanten entspricht. Darunter isst mit Sicherheit auch der ein oder andere Cookie. Damit jedoch nicht genug: in den US-Bundesstaaten Pennsylvania und Massachusetts ist der Chocolate Chip Cookie der offizielle „Staats-Keks“.

Doch nicht nur Cookies werden gern verspeist. Auch der Oreo Keks erfreut sich größter Beliebtheit. Kein Wunder, dass dieser nach dem Cookie der beliebteste Keks der Amerikaner ist. Der Oreo Keks hat in Amerika sogar seinen eigenen Tag, nämlich den 6. März. Dort wird der „National Oreo Day“ begangen. Woher der Name Oreo kommt bleibt allerdings bis heute ein Geheimnis.

Süße Begleiter für Kaffee und Tee

Süße Begleiter für Kaffee und Tee

Ein anderes Geheimnis des beliebten Doppelkekses wurde allerdings schon gelöst. Wissenschaftler fanden nun nämlich heraus, warum der Verzehr von Oreo Keksen oft dazu führt, dass man erst aufhört zu essen, wenn die ganze Packung leer ist. Das liegt daran, dass beim Verzehr der Oreos ein Neuronenausstoß im Glückszentrum des Gehirns ausgelöst wird. Dadurch fällt es zunehmend schwerer, nicht mehr in die Packung zu greifen.
Nach so vielen Infos rund um Cookies bekommt man gleich selbst Lust auf ein paar leckere Kekse. So wundert es nicht, dass in fast jeder amerikanischen Mall ein Cookie-Shop zu finden ist, um den Heißhunger zu stillen.

Donuts – Was verbirgt sich hinter dem Fettgebäck mit Loch?

Letztes Wochenende wollte ich mir dem regnerischen Wetter entsprechend mal wieder einen gemütlichen Filmeabend machen. Dabei fiel mir auf, dass die meisten Filmpolizisten ohne ihren heißgeliebten Donut zu nichts im Stande waren. Klischee – na klar, dachte ich mir. Aber das süße Gebäck ließ mich trotzdem nicht los.

Donuts

Donuts

Der Donut gehört zu den Fettgebäcken. Vor allem in den USA sind sie weit verbreitet und beliebt. Bei den Briten wird er auch heute noch Doughnut genannt, was so viel wie „Teignuss“ bedeutet – die Amerikaner vereinfachten den Namen einfach. Es gibt viele schriftliche Aufzeichnungen über das Gebäck und dessen Herstellung. Über die Entstehung allerdings gibt es viele verschiedene Theorien – welche davon nun die Richtige ist, darüber lässt sich streiten.

Eine Theorie besagt, dass der Donut von holländischen Einwanderern in den USA erfunden wurde. Dort stellten sie Hefeteigbällchen in heißem Öl her, die aber meist in der Mitte nicht ganz gar wurden. Deswegen beschloss die Amerikanerin Elizabeth Gregory einfach, Nüsse in die Mitte der Bällchen zu drücken. Ihr Sohn hingegen war davon nicht begeistert und drückte die Nüsse wieder heraus. Der Donut war geboren.

Donuts

Donuts

Einer anderen Geschichte nach wurden die Fettgebäcke mit Loch von Soldaten im Ersten Weltkrieg erfunden, die Teigbällchen als Proviant bekamen. Diese spießten sie auf den Lauf ihrer Gewehre auf und so entstand das typische Loch im Donut.

Welche der beiden Entstehungsgeschichten Ihnen letztendlich zusagt, bleibt Ihnen überlassen. Fest steht, dass Ihnen bei unserem breiten Sortiment ganz sicher die Wahl schwer fallen wird.

Flammkuchen – ein „brandheißer“ Snack

Der heutige Beitrag befasst sich mit einem allseits beliebten Snack, dem Flammkuchen. Er hat seinen Ursprung im Elsass und wurde um 1900 das erste Mal hergestellt.

Flammkuchen

Flammkuchen

Zunächst diente der Flammkuchen dazu, die Temperatur des Ofens beim Brotbacken einzuschätzen. Betrug die Backzeit zwischen 12 und 15 Minuten, konnten Brote gebacken werden. Dauerte es länger, musste noch mehr geheizt werden. Und wurde der Flammkuchen zu schnell dunkel, war dies ein Zeichen für zu große Hitze im Ofen. Der Name dieser Spezialität kommt daher, dass die Flammen noch nicht ganz aus waren, wenn der Flammkuchen in den Ofen geschoben wurde.
Der Boden des Flammkuchens besteht aus sehr dünnem Brotteig und wird traditionell mit einer leicht gewürzten Sauerrahm-Creme bestrichen und mit Zwiebeln sowie Speck belegt.

Flammkuchen

Flammkuchen

Doch nicht nur der klassische Flammkuchen wird gern gegessen, auch andere Variationen haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. Im Osten Württembergs wird der Flammkuchen als „Hitzkuchen“ bezeichnet und mit Kartoffelpüree, Grieben und Zwiebelringen belegt. Aber auch eine süße Variante des Flammkuchens ist weit verbreitet. Der Belag besteht aus Äpfeln, Birnen und Zimt. Sogar in mediterraner Ausführung mit Tomate und Mozzarella belegt, gibt der Flammkuchen eine gute Figur ab. Den Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.
Neben seiner Vielfältigkeit ist der Flammkuchen in der rustikalen sowie in der gehobenen Gastronomie deshalb beliebt, weil er sich einfach und schnell zubereiten lässt.
Auch wir von EDNA haben neben den Klassiker zusätzlich eine leckere Alternative – das Flammkuchenbaguette. Zudem finden Sie bei uns praktische Starter-Sets, die zu einem guten Gelingen Ihres Flammkuchens beitragen. Lassen Sie sich doch auch vom Flammkuchen verführen, er ist in jeder Variation ein echt brandheißer Snack.

Die kleine Verführung in bunt…

Wenn man sich mal im Verkaufsraum einer Bäckerei umschaut, entdeckt man eine große Vielfalt von Leckereien, die vielleicht unbekannt sind und deren Namen auch nicht wirklich viel darüber verrät. Eine dieser mysteriösen Köstlichkeiten sind die Macarons.

Macarons

Macarons

Macarons sind ein französisches Baisergebäck, dessen Herkunft bis ins Mittelalter zurückgeht. Die ersten Macarons waren einfache Kekse aus Mandelmehl, Eiweiß und Zucker, erst später kam die Füllung dazu.

In Frankreich werden bis heute die unterschiedlichsten Varianten davon gebacken. Die Populärste davon ist die bunte Variante einer Doppelscheibe mit einer Füllung aus Creme.

Die Scheiben bestehen aus Eiweiß, Puderzucker und gemahlenen Mandeln. Im Schnitt sind die kleinen Gebäcke drei bis fünf Zentimeter groß. Außerdem gelten sie als kalorienarm und dürfen ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden.

Servieridee

Servieridee

Gefüllt werden sie meist mit Buttercreme oder Konfitüre. Die Masse wird mit einem Spritzbeutel zwischen die Macaronscheiben aufgetragen und anschließend zusammengeklappt. Leider steigt mit der Füllung auch das schlechte Gewissen an :-)

Lange können sie aber nicht aufbewahrt werden und sollten deshalb schnell nach der Herstellung verzehrt werden, was bei dem leckeren Geschmack nicht allzu schwer fällt.

 

 

Ideal auch zu Kaffee

Ideal auch zu Kaffee

Verwandte der Macarons sind Oreos und Whoopie Pies, die allerdings erst viel später populär wurden. Die Whoopie Pies unterscheiden sich im Wesentlichen in der Füllung von den Macarons, denn sie sind mit einer Marshmallowcreme gefüllt. Das macht sie besonders saftig, aber auch besonders kalorienhaltig.

Falls sie jetzt auch Lust auf die kleinen Doppelkekse haben, hat EDNA eine große Auswahl an Macarons für sie.