20. Januar 2019

Klein, rot, lecker | Voll fruchtig #1

2018 verheißt ein tolles Obstjahr zu werden. Nach einer reichen Erdbeer- und Rhabarberernte stehen bereits die Kirschen in den Startlöchern. Und auch Äpfel, Birnen und Pflaumen werden nicht lange auf sich warten lassen. Selbst südlichere Früchte wie Pfirsiche reifen dieses Jahr in deutschen Gefilden prächtig heran.

Ein guter Anlass mal selbst den Kochlöffel zu schwingen und neue Marmeladenkreationen auszuprobieren. Denn nichts kommt besser an als hausgemachte Fruchtaufstriche. Sie passen nicht nur zu knusprigen Brötchen zum Frühstück sondern auch als leckere Füllung für Crepes und zum Aufpeppen von Joghurt.

Dabei darf gerne mit ungewöhnlichen Kombinationen experimentiert werden. Geben Sie doch mal etwas Chia, Rosmarin oder Espresso dazu. So wird im Handumdrehen aus einer klassischen Marmelade eine trendy Konfitüre.

Die Kirsche hat jetzt Hochsaison.

Grund genug, sich das rote Steinobst mal etwas genauer anzusehen. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Kirsche zu den Rosengewächsen gehört und um Christi Geburt von einem römischen Feldherrn namens Lukullus aus der Türkei nach Italien gebracht wurde? Von dort aus verbreitete sich die ursprünglich in Asien heimische Pflanze dann allmählich in ganz Nordeuropa. Da Lucius Licinius Lucullus, so sein voller Name, ein sehr erfolgreicher Feldherr war konnte er sich einiges leisten und war für seine üppigen Gelage bekannt. Daher auch die Redewendung eines „lukullischen Festmahls“.

Jetzt aber ran an den Topf!

Für die Basismarmelade werden 1000 g Kirschen oder Sauerkirschen entsteint und zusammen mit 500 g Gelierzucker 1:2 und etwas Zitronensaft in einen Topf gegeben. Diese Mischung lassen Sie etwa 1 Stunde Saft ziehen. Dann nehmen Sie die Hälfte der Kirschen, pürieren diese fein und geben sie wieder zurück in den Topf. Bei starker Hitze und unter ständigem Rühren kocht man nun die Früchte ca. 5 Minuten sprudelnd auf.

Für das gewisse Etwas geben Sie Verfeinerungszutaten hinzu wie zum Beispiel:

  • 100 g Zartbitterschokolade (als Drops oder kleingehackt) + 75 ml Amaretto für eine leckere Schwarzwälderkirsch-Konfitüre (unser absoluter Favorit!) ODER
  • 1 rote und 1 grüne Chillischote (entkernt und fein gehackt) für eine scharfe Variante ODER
  • 6 TL Rosenwasser für ein außergewöhnlich blumiges Aroma. Denn was würde besser zur roten Herzfrucht passen als Rosenwasser?

Gewünschte Zutaten in die noch heiße Basismarmelade einrühren, sofort in ausgespülte Twist-off-Gläser füllen, verschließen und auf den Deckel stellen.

Wir wünschen gutes Gelingen und viel Spaß beim Experimentieren.

 

Mit welcher Lieblingszutat haben Sie Ihre Kirschmarmelade aufgepeppt?

Schreiben Sie uns, wir freuen uns über Ihren Kommentar.

 

Gefrühstückt wird in jedem Land

Genau deswegen dreht sich heute alles um die unterschiedlichen Frühstücksrituale in Amerika, Frankreich, England und Deutschland. Jedes Land hat seine kulinarischen Besonderheiten und Gewohnheiten am Frühstückstisch, die in anderen Nationen undenkbar wären.

Pancakes

Pancakes

Den Anfang macht Amerika, wo typischerweise Pancakes, Toast, Bacon oder Eierspeisen gefrühstückt werden. Unter der Woche fällt das Frühstück in Amerika eher klein aus, dafür ist es am Wochenende umso üppiger. Warme Speisen sind zudem fester Bestandteil des amerikanischen Frühstücks. Das international bekannte „Ei Benedikt“ ist zudem sehr beliebt auf amerikanischen Frühstückstischen und hat auch dort seinen Ursprung.

In Frankreich hingegen wird der Tisch mit Croissants und Baguette gedeckt. Dies wird meist mit süßen Aufstrichen zu sich genommen. Eher selten sind hier Wurst, Käse oder Joghurt zu finden und auch so üppig wie in Amerika fällt das Frühstück in Frankreich nicht aus.

Marmeladen

Marmeladen

Die Engländer mögen es zum Frühstück ähnlich deftig wie die Amerikaner. Bacon, Toast, Speck, Eierspeisen, Würstchen sowie gegrillte Tomaten oder Champignons gehören hier zum Standardfrühstück. Jedoch werden regionale Unterschiede gemacht. Marmeladen sind in unzähligen Varianten auf dem Frühstückstisch zu finden und auch Honig wird sehr gerne von den Briten gewählt. Eine Tasse Tee mit Milch gehört ebenfalls zum typisch englischen Frühstück.

Das deutsche Frühstück hat wohl ein bisschen was von allen oben genannten Nationen. Es fällt mal herzhaft und mal eher süß aus. Außerdem gibt es auch hier regionale Unterschiede. Auf den deutschen Frühstückstischen sind meist die unterschiedlichsten Arten von Backwaren zu finden. Ob Brot oder Brötchen  – auf den deutschen Tischen landen sie in allen Variationen und werden nach Belieben herzhaft oder süß belegt. Auch Nuss- und Hefezöpfe sind äußerst beliebt und werden oft mit süßen Aufstrichen gegessen.

Cerealien

Cerealien

Auch Frühstücksflocken werden überall gerne gegessen. Ob mit Milch, Joghurt oder Säften, ist dabei reine Geschmackssache. Doch egal wie unterschiedlich die Frühstücksgewohnheiten sind, auf eines möchte kein Land verzichten: eine frische Tasse Kaffee am Morgen. Das heiße Getränk darf auf keinem Frühstückstisch fehlen.