18. November 2017

Eine süße Versuchung im Mini-Format

Cake-Pop - der Eyecatcher für Ihre Gäste

Cake-Pop – der Eyecatcher für Ihre Gäste

Lecker, klein & rund – Cake Pops sind schon längst kein Geheimtipp mehr. Die kleinen Kuchen am Stiel sind besonders bei Kindern sehr beliebt, doch auch Partygäste und Freunde lassen sich dafür immer begeistern. Doch woher kommt der süße Trend und was macht die Cake Pops so besonders?

Die leckeren Mini-Kuchen stammen ursprünglich aus den USA und sind inzwischen auch in Deutschland in fast allen Coffee-Shops erhältlich. Das Besondere an diesen süßen Minis ist ihr Aussehen. Von einem Dekor aus klassischer Schokolade in Vollmilch oder Zartbitter, bis hin zu knallig bunten Zuckerfarben- und Perlen haben die Cake Pops optisch einiges zu bieten.  Zudem lassen sie sich schnell und einfach selbst herstellen – Ihrer Fantasie sind bei der Umhüllung der süßen Kugel keine Grenzen gesetzt.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie werden sie zubereitet und was wird dazu benötigt?
Wir zeigen Ihnen wie es geht:

Kuchenteig

Für den Kuchenteig können restliche Kuchenkrümel oder zerbröselte Kekse verwendet werden. Diese werden anschließend mit Frischkäse, Buttercreme oder Ganache verknetet und in kleine, runde Kugeln geformt. Wer sich hier geschmacklich noch hervorheben möchte kann zum Beispiel etwas Zimt oder Aroma nach Belieben hin

Die perfekte Präsentation für Ihre Cake Pops

Die perfekte Präsentation für Ihre Cake Pops

zugeben. Probieren Sie einfach selbst aus, was Ihnen am besten schmeckt.

Unser Tipp: Die Mikro-Quarkbällchen von EDNA eignen sich ideal als Cake Pop – Grundlage. Der Vorteil – das lockere kleine Gebäck ist bereits in süße kleine Bällchen vorgeformt und muss nur noch aufgetaut werden.

Kuchenstiel

Am besten eignet sich ein Lollie- oder Holzspieß. Die Spitze sollte großzügig in verflüssigte Kuvertüre eingetaucht und anschließend in die Cake Pops Bällchen eingesteckt werden. Sobald die Kuvertüre kalt wird, hält der Stiel den Cake Pop fest.

Dekor

Für einen klassischen Dekor wird eine Kuvertüre verwendet. Die Kuchenteigbällchen einfach in die flüssige Kuvertüre eintauchen und in einem beliebigen Dekor wälzen.

Bärlauch – das grüne Multitalent des Frühlings

Leckeres Öl für die Pestozubereitung

Leckeres Öl für die Pestozubereitung

Die herrlich frischen und leckeren Blätter, die intensiv nach Knoblauch riechen sind seit kurzem wieder in der Frühlingsküche zu finden. Aus der leckeren Pflanze kann nicht nur köstliches Pesto, Brot, Öl sondern auch Butter oder eine schmackhafte Bärlauchsuppe gezaubert werden. Da sich durch Hitzeeinwirkung die schwefelhaltigen Stoffe des Bärlauchs verändern, ist die Empfehlung diesen kalt zuzubereiten.

Aufgrund der besonders kurzweiligen Saison, die nur von März bis Mai andauert, gilt der Bärlauch in dieser Zeit als eines der beliebtesten Wildkräuter. Das Multitalent verbindet die Aromen von Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch und ist daher auch als „wilder Bruder des Knoblauchs“ bekannt.

Dip-Sticks zur Bärlauchsuppe

Dip-Sticks zur Bärlauchsuppe

Mit etwas Glück finden Sie die grünen Blätter bei einem Waldspaziergang im Frühling. Meist wächst er großflächig und verströmt sein würziges Knoblaucharoma in der Luft. Er wächst bevorzugt in schattigen Laubwäldern auf feuchtem Boden. Ab Mitte April beginnt der Bärlauch zu blühen und ragt mit weißen Blüten aus dem grün hervor. Doch Vorsicht bei der Ernte! Wenn Sie Bärlauch selbst sammeln, sollten Sie unbedingt folgende Dinge beachten:

  • Damit die Pflanze sich ungehindert weiterentwickeln kann, sollte nur 1 Blatt geerntet
  • Vor der Blütezeit enthält der Bärlauch das meiste Aroma
  • Die Bärlauchblätter haben eine große Ähnlichkeit mit den giftigen Maiglöckchen oder der Herbstzeitlose. Unser Tipp: Um eine Verwechslung zu vermeiden, zerreiben Sie einfach ein Blatt. Riecht es nach Knoblauch, kann er getrost verzehrt werden.
Art. 53428 Bärlauchbrot

Art. 53428 Bärlauchbrot

Die Gemüse- und Gewürzpflanze findet nicht nur auf dem Teller sondern auch in der Naturheilkunde großen Anklang. Um die Heilung von Wunden zu unterstützen werden beispielsweise Bärlauchkompressen aufgelegt. Dazu zerreiben Sie einige Bärlauchblätter und wickeln diese anschließend in ein Küchentuch.

Vielleicht entdecken Sie ja bei Ihrem nächsten Waldspaziergang etwas Bärlauch und lassen sich vom Aroma der Frühlingspflanze zu einem leckeren Rezept inspirieren. Entdecken Sie hierzu unsere Rezeptidee „Bärlauchcreme-Brötchen“ sowie die vielfältige Auswahl an Bärlauch-Produkten in unserem Shop.

Auf den Bärlauch – fertig – los!

Quinoa – das Gold der Inkas

Wunderkorn - Quinoa

Wunderkorn – Quinoa

Quinoa – was ist das eigentlich? Wie bereitet man es zu und für welche Gerichte eignet es sich? Diese und weitere Fragen rund um den neuen Giganten aus der Natur beantworten wir Ihnen hier.

Quinoa ist ein sogenanntes Pseudogetreide. Botanisch gesehen zählt das Korn allerdings zu den Fuchsschwanzgewächsen. Es stammt aus Südamerika und diente den Inkas bereits vor 6000 Jahren als Grundnahrungsmittel. Sie bezeichneten es als gesundes und stärkendes „Muttergetreide“, das sogar als Mittel gegen Halsentzündungen eingesetzt wurde.

Der Samen der Quinoa ist etwa Hirsegroß und rotbraun oder weiß gefärbt. Doch auch die Blätter der Pflanze sind essbar, köstlich schmecken diese zum Beispiel als Salat. Das Korn der Quinoa ist mit einem Eiweißgehalt von ca. 13 % sehr gesund und gilt daher als wichtige Eiweißquelle für die fleischlose Ernährung. Der glutenfreie Gigant aus der Natur enthält zudem einen hohen Anteil an Aminosäure, die sich positiv auf Haut und Knochen auswirkt.

Sie finden das Naturprodukt in Biomärkten, Naturkostläden sowie in ausgewählten Supermärkten. Da die Samen in der Regel bereits geschält verkauft werden, müssen sie vor der Zubereitung nur noch mit Wasser gewaschen werden.

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Für einen leckeren Start in den Tag

Quinoa lässt sich wie Getreide verwenden. Egal ob als Korn, Mehl oder Flocken – Ihrer persönlichen Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Das Korn ist zum Beispiel eine leckere Alternative zu Reis. Besonders empfehlenswert ist auch die Verarbeitung zu Mehl – hieraus lassen sich leckere Pfannkuchen, Kaiserschmarren oder auch Brot zubereiten. Weiße Quinoa Flocken können direkt verzehrt werden und eignen sich als glutenfreie Alternative zu Haferflocken im Müsli.

Durch die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten darf dieses Wunderkorn bei einer gesunden Ernährung auf keinen Fall fehlen.

Street Food – gehen Sie schon mit dem Trend?

In den Metropolen der Welt hat er schon längst Einzug gehalten, nun erfreut sich dieser Trend auch hierzulande immer größerer Beliebtheit.
Die Rede ist vom sogenannten Street Food.

Art. 95348

Art. 95348

So werden kleine Mahlzeiten genannt, die man meist ohne Besteck verzehren kann. Zu finden sind sie in kleinen Läden oder an Imbissständen. Die Snacks variieren je nach Region und richten sich speziell nach den Vorlieben der Kunden. Serviert werden sie auf Kartontellern, in Servietten oder Tüten eingewickelt oder auf Holzstäbchen aufgesteckt. Immer häufiger wird die Mahlzeit aber auch auf Einweggeschirr serviert. Das Essen wird teilweise vor den Augen des Käufers zubereitet bzw. fertiggestellt und garantiert somit Frische und Genuss. Wegen der einfachen Zubereitung und der kleinen Portionen ist der Snack durchaus preiswert.

In Südamerikas Haushalten werden bis zu 30 % der Haushaltsausgaben für Street Food verwendet. Doch nicht nur dort ist das Street Food schon seit Jahren mehr als nur ein Trend. In vielen Ländern sind die kleinen Stände kaum noch wegzudenken.  Bangkok hat wohl eine der größten Street Food Kulturen der Welt. Hier versorgen ca. 20.000 Streetfoodhändler die Bewohner der Stadt mit leckeren Snacks. Sie decken somit ungefähr 40 % des täglichen Lebensmittelbedarfs.

Street Food ist allerdings nicht mit Fast Food zu verwechseln. Letzteres wird zwar auch oft unterwegs verzehrt, der Name bezieht sich allerdings auf die Kombination der schnellen Zubereitung sowie des schnellen Verzehrs. Zudem werden die Speisen des Street Foods meist besser verpackt. Somit tragen sie den Begriff „to go“ mit Recht, denn durch die bessere Verpackung lässt sich das Street Food besser transportieren und verzehren.

Zu den üblichen Street Food Speisen zählen Brezeln, Sandwiches, belegte Fladenbrote, Waffeln, frittierte Speisen sowie geschnittenes Obst. Der wohl bekannteste Vertreter des Street Foods in Deutschland ist der Döner. Doch auch Getränke, wie zum Beispiel Kaffee oder Tee, werden gerne „to go“ gekauft und getrunken. So halten sie uns in der kalten Jahreszeit auch unterwegs warm. Wenn Sie auch mit dem Trend gehen wollen, bietet EDNA Ihnen eine große Auswahl an Sandwiches, Fingerfood & Co.

Der Stollen – alle Jahre wieder ein Genuss

ChriststollenDer Stollen gehört genau wie Plätzchen oder Lebkuchen zu den beliebten Weihnachtsgebäcken. Doch woher kommt der Stollen eigentlich und was ist der Unterschied zwischen einem Christstollen und einem Stollen?

Als Stollen wird ein Kuchen aus schwerem Hefeteig bezeichnet, der meist eine längliche Form hat. Zudem ist der Teig oft mit Trockenfrüchten wie etwa Sultaninen und etwas Zitronat und Orangeat  versehen und mit Puderzucker gestaubt. Der Stollen wird überwiegend in der Advents- sowie Weihnachtszeit gebacken und als Christstollen oder Weihnachtsstollen bezeichnet.  Der Unterschied zwischen einem Stollen und einem Christstollen beschränkt sich auf den Namen des Gebäcks. Die Rezeptur sowie die Zubereitung unterscheiden sich in keinster Weise!

Einer der ersten Belege für die Herstellung eines Stollens stammt aus dem Jahre 1730. Dieses dort beschriebene Gebäck ist von der Rezeptur dem Stollen, wie wir ihn heute kennen, sehr ähnlich. Er wurde anlässlich einer Truppenschau in Zeithain gebacken und dort an die sächsischen Truppen verteilt. Den Berichten zufolge soll das Gebäck rund 13 Ellen (ca. 6 Meter) lang gewesen sein. Der Teig soll aus 18 Scheffeln Mehl, 4920 Eiern, 3 Tonnen Milch, 1 Tonne Hefe und 1 Tonne Butter zubereitet worden sein. Zucker, Rosinen, Gewürze oder Mandeln werden nicht als Zutaten erwähnt und wurden wohl erst später in die Rezeptur mit aufgenommen.

ChriststollenDie Rezeptur von damals wurde im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert und somit entstanden verschiedene Variationen des Stollens, wie zum Beispiel Mandelstollen, Marzipanstollen, Mohnstollen, Nusstollen, Butterstollen und Quarkstollen. Beim Butterstollen wird fast gänzlich auf Trockenfrüchte verzichtet, Zitronat und Orangeat hingegen werden verwendet. Die Hauptzutat des Quarkstollens ist – wie der Name schon sagt – Quark. Dieser ist dadurch besonders saftig und wird oftmals mit in Rum getränkten Rosinen verfeinert.

Damit der Stollen lange frisch bleibt empfehlen wir, ihn in ein Leintuch einzuwickeln oder in einer Blechdose aufzubewahren. Somit entsteht kein Schimmel und Sie können mit Ihren Liebsten auch am Weihnachtsabend ein leckeres Stück Stollen genießen.

Weihnachtsmärkte – die Geschichte einer Tradition

WeihnachtsmarktWeihnachten rückt mit großen Schritten näher und die Weihnachtsmärkte haben gerade Hochsaison. Für viele zählt der jährliche Weihnachtsmarktbesuch zu den Weihnachtstraditionen dazu. Doch wer kam auf die Idee, einen Weihnachtsmarkt abzuhalten?

Im 14. Jahrhundert entstand der Brauch, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände auf dem Markt zu errichten und dort Produkte für das Weihnachtsfest zu verkaufen. Zudem gab es auch damals schon Stände, die Nüsse, Mandeln und geröstete Kastanien anboten.
Erst seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind die Weihnachtsmärkte feste Bestandteile des vorweihnachtlichen Brauchtums und sind heute nicht mehr wegzudenken.

LebkuchenDer wohl bekannteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist der Nürnberger Christkindlesmarkt. Mit über 2 Millionen Besuchern jährlich ist er zudem einer der größten Weihnachtsmärkte hierzulande und weltweit bekannt. Vor allem in Japan scheint der Nürnberger Christkindlesmarkt besonders populär zu sein, denn mit über 7000 Touristen sind die Japaner die größte ausländische Besuchergruppe.
Ungefähr 200 Händler bieten jährlich ihre Waren an, besonders bekannt sind die Nürnberger Lebkuchen sowie die Nürnberger Zwetschgenmännchen. Um die weihnachtliche Atmosphäre nicht zu stören, sind in Nürnberg Tannengirlanden aus Plastik zur Dekoration des Standes verboten.

Der älteste deutsche Weihnachtsmarkt hingegen ist der Christkindlmarkt am Marienplatz in München. Er wurde 1310 als „Nikolausmarkt“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt und wurde 1806 zum Christkindlmarkt umbenannt. Mit ca. 140 Ständen lockt er pro Jahr im Schnitt 3 Millionen Besucher aus aller Welt nach München. Eine der größten Attraktionen ist der fast 30 Meter hohe Weihnachtsbaum vor dem Rathaus, der mit rund 2500 Lichtern geschmückt wird. Dieser wird jedes Jahr von einem anderen Ort aus Deutschland, Italien oder Österreich gespendet. Die Wartezeiten hierfür betragen mittlerweile mehrere Jahre.

StollenDoch auch der Dresdener Striezelmarkt kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Er wurde 1434 erstmals erwähnt und findet in diesem Jahr zum 581. Mal statt. Der Name des Marktes leitet sich vom Dresdner Stollen ab, der in der Region als Striezel bezeichnet wird. Jährlich besuchen rund 2,5 Millionen Besucher den Markt, auf dem ca. 230 Händler ihre Waren anbieten. Zudem steht in Dresden mit 14,62 Meter die weltgrößte erzgebirgische Stufenpyramide, die 1999 ins Guinessbuch der Rekorde aufgenommen wurde.

Die Auswahl an Weihnachtsmärkten ist groß und vielleicht ist ja auch in Ihrer Nähe ein Weihnachtsmarkt, der seit mehreren hundert Jahren Bestand hat. Wie auch immer Sie Ihre Adventszeit verbringen, wir von EDNA wünschen Ihnen eine besinnliche und ruhige Vorweihnachtszeit.

Wer knuspert an meinem Häuschen?

Die Lebkuchen stehen schon in den Verkaufsregalen und so langsam macht sich die Weihnachtsstimmung bemerkbar. Was da für viele nicht fehlen darf, ist ein herrlich duftendes Lebkuchenhaus.  Wer das Lebkuchenhaus erfunden hat, lässt sich nicht mehr nachvollziehen.

Art. 54636 Lebkuchenhaus "Nikolaus"

Art. 54636 Lebkuchenhaus „Nikolaus“

Man geht allerdings davon aus, dass der Erfinder sich vom Märchen „Hänsel und Gretel“ inspirieren hat lassen. Das Märchen wurde 1812 von den Gebrüdern Grimm veröffentlicht. Somit könnte das Lebkuchenhaus schon vor gut 200 Jahren gebacken worden sein.  Die ersten Honigkuchen wurden um 350 v. Chr. zum ersten Mal schriftlich erfasst und seitdem immer weiter verfeinert.  Der Grundstein für das Lebkuchenhaus wurde somit schon viel früher gelegt.
Die traditionellen Lebkuchenhäuser werden aus Honiglebkuchen gebacken. Dieser besteht aus Mehl, Honig, Zucker, Wasser und den typischen Lebkuchengewürzen wie z. B. Zimt, Ingwer oder Koriander. Um die Lebkuchenplatten miteinander zu verbinden, werden Puderzucker, Zitronensaft und geschlagenes Eiweiß vermischt und als „Kleber“ verwendet. Damit kann auch die Deko für das Häuschen befestigt werden. Neben Zuckerguss sind Gummibärchen, Schokolinsen, Zuckerstangen und Lakritz als süße Dekoration äußerst beliebt.
Früher wurden Lebkuchen nicht nur zur Weihnachtszeit verzehrt. In der Fastenzeit dienten Lebkuchen zusammen mit starkem Bier als kräftigende Nahrung.  Die Nürnberger Lebkuchen sind bis heute die bekanntesten Lebkuchen und blicken auf eine lange Geschichte zurück. 1395 wurden sie erstmals schriftlich erwähnt und sind heute weltbekannt. Ziemlich bekannt ist auch ein besonderes Lebkuchenhaus. Das größte Lebkuchenhaus der Welt wurde 2014 aus über 1500 Kilo Honigkuchen gebaut. Am Bau waren 40 Konditoren, Bäcker und Schreiner beteiligt. In 500 Stunden Arbeit wurde das riesige Haus erbaut. Mit solchen Maßen können wir zwar nicht mithalten, aber dennoch haben wir einige Leckereien aus Lebkuchen für Sie im Angebot.

Fettgebäck – nicht nur zu Karneval ein Genuss

Die elfte Jahreszeit rückt langsam aber sicher näher und damit auch die Zeit des Siede– bzw. Fettgebäcks. Früher wurde zum Ausbacken von Berlinern & Co. Schmalz verwendet, weswegen die Bezeichnung Schmalzgebäck in manchen Regionen Deutschlands noch häufig genutzt wird. Mittlerweile werden dazu geschmackneutrale Pflanzenöle wie zum Beispiel Kokosfett oder Erdnussfett eingesetzt. Die meisten Fettgebäcke werden aus Hefeteig hergestellt.
Doch wem haben wir eigentlich das Fettgebäck zu verdanken?

Berliner

Berliner

Der wohl bekannteste Vertreter ist der Berliner. Von wem er genau erfunden wurde, lässt sich nicht belegen. Allerdings geht man davon aus, dass er von den alten Römern erfunden wurde. Diese kannten ein Fettgebäck namens „Globuli“, was so viel wie Kügelchen bedeutet. Nach den Rezepten der Römer sollte man sie, nachdem die Globuli aus dem Fett genommen wurden, mit Honig bestreichen. Somit sind die Römer quasi die Erfinder des glasierten Berliners.
Den Namen haben die Berliner einem Zuckerbäcker aus Berlin zu verdanken. Dieser wollte 1756 unter Friedrich dem Großen als Kanonier dienen. Er erwies sich jedoch als Wehruntauglich, durfte aber als Feldbäcker dem Regiment dienen. Zum Dank backte er Teigkugeln in heißem Fett aus, deren Form an die einer Kanonenkugel erinnern sollte.

Das die Berliner gerade während der Karnevalszeit so beliebt sind, hat einen religiösen Hintergrund. Die Bewohner der Klöster verzehrten die Berliner vor allem vor der Fastenzeit. Mit dem Fettgebäck wappneten sie sich vor der strengen Fastenzeit, die viele Entbehrungen mit sich brachte. Heute sind sie aber nicht nur zu Karneval heiß begehrt. Berliner werden in den unterschiedlichsten Füllungen angeboten, somit sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.

Eine besondere Form des Berliners ist der Kameruner. Der ungefüllte Berliner hat die Form eines ovalen Rings und ist vor allem in Norddeutschland bekannt und beliebt.

Auch der Spritzkuchen ist ein beliebtes Fettgebäck. Dieser wurde bereits 1713 in einem von Alexius Sincerus verfassten Buch erwähnt. Dieser stammte aus Nürnberg, somit darf der Spritzkuchen als deutsche Erfindung bezeichnet werden. Seit 1842 ist er als Werbeträger der Stadt Eberswalde bekannt. Dies ist dem Berliner Konditor Gustav Zietemann zu verdanken. Er belieferte den Eberswalder Bahnhof mit seinen Spritzkuchen und versüßte so den Reisenden die Wartezeit.

Donut

Donut

 

Der Donut zählt ebenfalls zu den Fettgebäcken und ist ein gern gesehener Gast in den Theken der Konditoren. Der Geschichte des Donuts sind wir schon einmal auf den Grund gegangen. Auch hier ließ sich nicht zweifelsfrei sagen, von wem er erfunden wurde.

Was sich allerdings mit Sicherheit sagen lässt – das Fettgebäck ist eines der wandelbarsten Gebäckstücke und schmeckt zu jeder Saison unwiderstehlich lecker! Alles zum Thema Siedegebäck finden Sie in unserem Online-Shop.

Der Kürbis – das Multitalent

Hätten Sie gedacht, dass der Kürbis eine Beere ist? Wir nämlich nicht. Eine Beerenfrucht zeichnet sich durch im Fruchtfleisch eingelegte Samen aus. Der Kürbis ist somit die größte Beere der Welt. Zudem lassen sich Kürbisse bei richtiger Lagerung mehrere Monate aufbewahren. Somit können sie den ganzen Winter über zubereitet werden und uns die kalte Jahreszeit hindurch mit reichlich Vitaminen versorgen.

Kürbiskerne

Kürbiskerne

Doch auch die Kürbiskerne stecken voller Enzyme, Vitamin E und Beta-Carotin, sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Kürbiskerne sind vor allem im Müsli oder als Kürbiskernbrot  bzw. –brötchen  sehr beliebt. Aber auch als gesunder Snack zwischendurch werden Kürbiskerne sehr geschätzt. Ob geröstet oder gesalzen – Kürbiskerne sind vielseitig wandelbar.
Durch ihren hohen Ölgehalt von ca. 50% sind Kürbiskerne zudem sehr gut zur Ölgewinnung geeignet. Dazu werden die Kerne getrocknet, gemahlen, geröstet und dann bei 60°C gepresst. Das entstandene Öl ist reich an den Vitaminen A, C, D und E. Das Öl hat eine dunkelgrüne Farbe, welche auf die darin enthaltenen Carotinoide und Porphyrine zurückzuführen ist. Diese unterstützen den Schutz der Haut vor Sonneneinstrahlung und negativen Umwelteinflüssen.

Kürbis-Halloween

Kürbis-Halloween

Doch der Kürbis ist nicht nur gesund, er spielt auch für die Halloweendekoration eine große Rolle. Meist werden sie zu schaurig-schönen Kürbislaternen geschnitzt und sind für Kinder das Highlight des Herbstes. Der Brauch stammt aus Irland und geht auf eine alte Legende zurück. Ein Hufschmied namens Jack soll damals den Teufel überlistet haben und als er starb, bekam er von diesem eine glühende Kohle. Jack steckte diese in eine ausgehöhlte Rübe und soll damit in der Halloweennacht noch heute zu sehen sein. Aus dieser Legende entwickelte sich später der Brauch, dass ein brennendes Stück Kohle in einem ausgehöhlten Kürbis alle bösen Geister abhalte. Heute dient der ausgehöhlte Kürbis an Halloween meist nur noch zur Dekoration. An die alte Legende von Jack O’Lantern erinnern sich dabei nur noch wenige. Wir aber haben uns von Jack´s Legende inspirieren lassen und versüßen Ihnen die Herbstzeit mit unseren Kürbis

Cake-Pop

Cake-Pop

Cake-Pops.

Hafer – kleines Korn, große Wirkung

Müsli mit Hafer

Müsli mit Hafer

Während ich neulich beim Frühstück saß, kam mir die Idee für ein neues Thema, über das es sich zu bloggen lohnen würde. Die Idee kam natürlich nicht von ungefähr, mein Frühstücksmüsli hatte einen entscheidenden Anteil daran. Vielleicht können Sie sich es schon denken, es dreht sich heute alles rund um den Hafer.

Der Hafer zählt zur Familie der Süßgräser und nicht, wie meist angenommen, zu den Getreidearten. Bereits 2000 Jahre v. Chr. wurde er von den Kelten und Germanen angebaut. Es gibt 23 Arten von Hafer, die sich alle durch lockere Rispen auszeichnen.

Allerdings eignet sich der Hafer nicht zur Brotherstellung, da ihm das dafür nötige Klebereiweiß fehlt. Hafer kann nur in Verbindung mit einem backfähigen Mehl zu Brot verarbeitet werden. Doch bevor das geschieht, muss das Haferkorn gequetscht werden und aus dem Haferkorn wird so eine Haferflocke.
Zudem ist das Quellstück von großer Bedeutung bei der Verarbeitung von Hafer. Quellstück bedeutet, dass die Haferfocken mit Wasser angereichert werden, damit sie dem Gebäck später kein Wasser entziehen. Eine Haferflocke lagert ungefähr das Eigengewicht an Wasser ein, sprich nach dem Quellstück wiegt jede Flocke doppelt so viel. Im fertigen Brot ist der Hafer deshalb gut zu erkennen. Ein Brot muss mindestens 10 % Haferanteil haben, um Haferbrot genannt werden zu dürfen. Wird er als Dekor auf dem Brot verwendet, muss der Hafer stark gequetscht werden, um verzehrt werden zu können.

Hafer

Hafer

Hafer ist zudem reich an Vitaminen, Nährstoffen, Eiweiß sowie Fetten. Das kommt daher, dass beim Haferkorn nur die äußerste Schale entfernt wird. Das Eiweiß und Fett sitzen im Keimling, die Kohlenhydrate im Korn darüber und die meisten Vitamine befinden sich in den Schalen.
Der Keimling, der Teil mit den meisten Nährstoffen, bleibt erhalten. Durch seinen hohen Biotingehalt ist Hafer zudem gut für Haut, Haare und Nägel.

Sie sehen – ein kleines Korn mit großer Wirkung.