18. November 2017

Street Food – gehen Sie schon mit dem Trend?

In den Metropolen der Welt hat er schon längst Einzug gehalten, nun erfreut sich dieser Trend auch hierzulande immer größerer Beliebtheit.
Die Rede ist vom sogenannten Street Food.

Art. 95348

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So werden kleine Mahlzeiten genannt, die man meist ohne Besteck verzehren kann. Zu finden sind sie in kleinen Läden oder an Imbissständen. Die Snacks variieren je nach Region und richten sich speziell nach den Vorlieben der Kunden. Serviert werden sie auf Kartontellern, in Servietten oder Tüten eingewickelt oder auf Holzstäbchen aufgesteckt. Immer häufiger wird die Mahlzeit aber auch auf Einweggeschirr serviert. Das Essen wird teilweise vor den Augen des Käufers zubereitet bzw. fertiggestellt und garantiert somit Frische und Genuss. Wegen der einfachen Zubereitung und der kleinen Portionen ist der Snack durchaus preiswert.

In Südamerikas Haushalten werden bis zu 30 % der Haushaltsausgaben für Street Food verwendet. Doch nicht nur dort ist das Street Food schon seit Jahren mehr als nur ein Trend. In vielen Ländern sind die kleinen Stände kaum noch wegzudenken.  Bangkok hat wohl eine der größten Street Food Kulturen der Welt. Hier versorgen ca. 20.000 Streetfoodhändler die Bewohner der Stadt mit leckeren Snacks. Sie decken somit ungefähr 40 % des täglichen Lebensmittelbedarfs.

Street Food ist allerdings nicht mit Fast Food zu verwechseln. Letzteres wird zwar auch oft unterwegs verzehrt, der Name bezieht sich allerdings auf die Kombination der schnellen Zubereitung sowie des schnellen Verzehrs. Zudem werden die Speisen des Street Foods meist besser verpackt. Somit tragen sie den Begriff „to go“ mit Recht, denn durch die bessere Verpackung lässt sich das Street Food besser transportieren und verzehren.

Zu den üblichen Street Food Speisen zählen Brezeln, Sandwiches, belegte Fladenbrote, Waffeln, frittierte Speisen sowie geschnittenes Obst. Der wohl bekannteste Vertreter des Street Foods in Deutschland ist der Döner. Doch auch Getränke, wie zum Beispiel Kaffee oder Tee, werden gerne „to go“ gekauft und getrunken. So halten sie uns in der kalten Jahreszeit auch unterwegs warm. Wenn Sie auch mit dem Trend gehen wollen, bietet EDNA Ihnen eine große Auswahl an Sandwiches, Fingerfood & Co.

Wolli und die heißen Hunde von Coney Island

Falscher Hase, Maultaschen, Bockwurst, kalter Hund oder das schwäbische Fleischgericht Katzengeschrei: Wer kennt die Gerichte mit den kuriosen Namen nicht? Oft sind die humorvollen Eigennamen in ebenso ungewöhnlichen Alltagssituationen entstanden. Das gilt auch für die Hot Dogs von Coney Island…

Zugegeben: Die Geschichte der heißen Hunde ist nicht bis ins letzte Detail geklärt, trotzdem könnte sie sich so zugetragen haben:

Im Mittelpunkt der Erzählung steht ein Metzger. Er lebte vermutlich bis 1840 in Deutschland, bevor er beschloss, seiner Heimat den Rücken zu kehren und zusammen mit seiner Familie nach Amerika auszuwandern. Mit auf die große Reise gehen sollte auch ihr Hund, ein Dackel. Dachshunde waren im damaligen Deutschland recht selten, tatsächlich konnten sich zu Beginn der Industriellen Revolution nur wenige Bürger einen Hund leisten. Entsprechend stolz muss der Metzger auf seinen Dackel gewesen sein. Aus diesem Grund hat die Familie vermutlich auch beschlossen, ihren Vierbeiner nicht zurückzulassen.

Nach einigen Irrwegen landeten der Metzger und seine Familie schließlich im New Yorker Stadtteil Brooklyn, wo sie sich erstaunlich schnell eine neue Existenz aufbauten und bald als einfache aber angesehene Bürger galten. Für die gemeinsamen Spaziergänge mit seinem Dackel in den Straßen von Big Apple brauchte der Metzger jedoch weiterhin starke Nerven und eine gehörige Portion Humor.

Denn mit seinem langgestreckten Rücken, dem gedrungenen Körperbau, seinen unverhältnismäßig kurzen, krummen Beinchen und dem leicht watschelnden Gang hat der Vierbeiner bei vielen Passanten für große Heiterkeit gesorgt. Einigen Überlieferungen nach sollen ihn die New Yorker Bürger sogar als „laufende Wurst“ verspottet haben. Tatsächlich waren Dackel oder Dachshunde zu diesem Zeitpunkt in Amerika vollkommen unbekannt und galten bald als eindeutiges Erkennungsmerkmal deutscher Einwanderer.

Art. 3811 Soft Hot-Dog-Brötchen

Art. 3811 Soft Hot-Dog-Brötchen

Während die Dackel weiterhin zur Zielscheibe des allgemeinen Spotts wurden, eroberte eine andere, aus Deutschland importierte Erfindung, die Gunst der New Yorker im Sturm. Richtig, Insider ahnen es bereits, die Rede ist von der Brühwurst, besser bekannt als Frankfurter Würstchen. Die Rezeptur stammt bereits aus dem 13. Jahrhundert und wurde von einem Frankfurter Metzger entwickelt. Die Wahl des Namens Frankfurter war damit keinesfalls zufällig. Im Gegensatz zu ihren Wiener Verwandten bestehen Frankfurter Würstchen ausschließlich aus Schweinefleisch. Ihren charakteristischen Geschmack erhalten sie durch ein neuentwickeltes Räucherverfahren, dieses schützt die Würstchen gleichzeitig vor dem raschen Verderb.

Als cleverer Geschäftsmann witterte der Metzger seine Chance und eröffnete im Jahr 1871 auf der Halbinsel Coney Island südlich von Brooklyn einen Imbissstand, an dem er auch eine neuentwickelte Sandwich-Kreation anbot. Hierfür legte er ein Frankfurter Würstchen nach dem Erhitzen zwischen zwei leicht getoastete Brötchenhälften. Anschließend fügte er noch etwas Sauerkraut und geröstete Zwiebelscheiben hinzu, fertig war das Sandwich.

Vor dem Imbissstand hatte es sich oft der Dackel des Metzgers gemütlich gemacht. Vermutlich hat dieses Bild die Fantasie eines Kunden beflügelt. Und so kam es, dass immer mehr New Yorker von den Hot Dogs auf Coney Islands sprachen.

Hot Dogs

Hot Dogs

Heute sind Hot Dogs Varianten weltweit bekannt und werden auf unterschiedlichste Weise zubereitet. In Dänemark und Skandinavien wird ein leuchtend rot eingefärbtes Würstchen zwischen die Brötchenhälften gelegt, mit Röstzwiebeln und süß- eingelegten Gurkenscheiben garniert und mit Ketchup, mildem Senf oder dänischer Remouladensauce verfeinert. In Frankreich, Österreich und der Schweiz hat sich ein speziell geformtes Baguettebrötchen gegen das weiche Hot Dog Brötchen durchgesetzt. Die bekannteste Hot Dog Variante Brasiliens wird dagegen aus Geflügelfleisch hergestellt und mit Mais, Parmesankäse und gerösteten Kartoffelscheiben serviert.

Mir persönlich schmeckt der traditionelle Hot Dog, bestehend aus einem kross getoasteten Soft-Brötchen, einer herzhaften Relish-Sauce, dünn geschnittenen Gurkenscheiben und gerösteten Zwiebeln am besten. Das sehen die zahlreichen Besucher der ersten Landcafé-Wiesn offensichtlich genauso.

Himmlisch lecker – SandwichHeaven von EDNA

Soweit, so gut. Das Sortiment an Brötchen und Baguettes für meine Dorfbäckerei habe ich also zusammen. Doch was biete ich meinen Kunden für den kleinen oder großen Hunger zwischendurch? Spontan denke ich an herzhafte Sandwiches. Lecker belegt mit aromatischen, fein abgestimmten Aufstrichen, deftiger Wurst oder würzigem Käse. Unverzichtbar sind auch knackige Salatblätter, frische Tomaten- und Gurkenscheiben.
Mein Blick fällt auf die Rubrik SandwichHeaven im EDNA-Onlineshop. „Das klingt vielversprechend“, denke ich und öffne die Rubrik. Sofort fällt mein Blick auf die Körner-Quarkstange, die Finnen-Bio-Steinofenbrötchen oder das Jägersandwich. Richtig lecker sieht auch das Focaccia Olive aus. Außerdem bietet der EDNA-SandwichHeaven unterschiedliche Baguette-Sandwiches, geschnittene Ciabatte und Türkisches Fladenbrot. „Daraus müsste ich doch ein leckeres und vielseitiges Sandwichangebot zusammenstellen können“, denke ich und lese weiter.
Ich erfahre, dass EDNA die Produktlinie SandwichHeaven in die Bereiche XXL Sand’wich und Croust’wich unterteilt. Bei den XXL-Sand’wich handelt es sich um Brötchen im XXL-Format, die bei den Kunden als Zwischenmahlzeit sehr gut ankommen und gleichzeitig eine gefragte Hauptmahlzeit sind. Die XXL-Sandwiches besitzen eine optimal abgestimmte Größe, einen herzhaften Geschmack und eine gute Schnittfähigkeit. Viel Lob erhalten auch die vielseitigen, innovativen Aufstriche. Sie lassen sich aus der EDNA-Gewürzauswahl im Nu herstellen.

Interessant klingt das Croust’wich-Prinzip, das EDNA als einziger Hersteller in Deutschland anbietet:
Hier werden Belag und Brötchen getrennt voneinander gelagert. Während die Sandwich-Beläge wie Käse, Wurst, Salat, Tomaten und Gurken in einer Kühlvitrine ihre Frische und Knackigkeit bewahren, warten die Baguettes und Brötchen in einer separaten Vitrine mit Wärmelampen darauf, verarbeitet und verzehrt zu werden.

Mit gefällt diese Idee. Endlich ist Schluss mit Sandwiches, die vom Aufstrich und vom Saft der Tomaten und Gurken durchtränkt sind, ihr Eigenaroma verlieren und jegliche Knackigkeit einbüßen. Ich kann mir auch gut vorstellen, die Sandwiches vor den Augen der Kunden frisch und individuell zuzubereiten. Doch wie lange dauert die Zubereitung der Sandwiches? Kann ich diesen Service auch dann leisten, wenn mehrere Kunden gleichzeitig in meiner Bäckerei sind und frische Sandwiches bestellen?

Sandwichschaukel

Sandwichschaukel

Ich lese weiter und werde auf die Sandwich-Schaukel von EDNA aufmerksam. Mit ihr kann ich den Sandwich-Belag schnell, unkompliziert und appetitlich vor den Augen des Kunden mit dem Brötchen oder dem Baguette zusammenfügen.
Das ist Entertainment! Unwillkürlich muss ich an Carlo, einen Pizzabäcker aus der Nachbarstadt denken. Es fasziniert mich immer wieder, mit welcher Präzision und Geschicklichkeit er die Teigrohlinge in die Höhe wirft, sich dabei blitzschnell um die eigene Achse dreht, den Teig sicher mit der anderen Hand auffängt und schließlich zu einem gleichmäßig runden Pizzaboden formt. Vielleicht kann ich mit Hilfe der Sandwich-Schaukel ein ähnlich faszinierendes Verfahren für die Herstellung von Sandwiches entwickeln?

Ich entscheide mich für einen Karton mit EDNA-Knusperbrötchen, einen Karton mit Ciabatta-Sandwiches und einen Karton mit Sandwich natur. Dazu bestelle ich das Starter-Parket „Croust’wich“, das EDNA exklusiv in Deutschland und Österreich vertreibt. Es enthält Belegplatten in unterschiedlicher Größe, einen Brötchenwärmer mit Wärmelampe und die Sandwichschaukel.