23. Mai 2018

Salz – gut oder böse?

SalzEs ist in allen möglichen Lebensmitteln anzutreffen und kann einem im wahrsten Sinne des Wortes die Suppe „versalzen“. Die Rede ist natürlich von unserem Speisesalz.
Früher wurde Salz beispielsweise dazu benutzt, um Lohn oder Sold auszubezahlen. Nur die Reichen konnten es sich leisten, ihre Speisen mit Salz zu verfeinern. Heute dagegen ist Salz um einiges günstiger, die Preisspanne geht jedoch weit auseinander. Das teuerste Salz stammt aus den Salzgärten von Guérande in der Bretagne, das bis zu 300 € kosten kann.

Jedoch birgt das Salz auch Risiken. Im Schnitt verzehrt jeder Deutsche ca. 6-8 g Salz pro Tag. Das sieht zunächst nicht nach viel aus, die empfohlene Höchstmenge liegt jedoch bei 5 g am Tag. Durch den zu hohen Salzkonsum kann hoher Blutdruck entstehen, sowie darauffolgende Herz-Kreislauferkrankungen.
Das heißt jedoch nicht, dass man auf Salz verzichten muss, im Gegenteil. Das im Salz enthaltene Natrium ist lebensnotwendig, da es grundlegende Abläufe des Körpers erst ermöglicht. Dafür benötigen wir pro Tag mindestens 550 g Natrium, was etwa 1,4 g Kochsalz entspricht.

SalzschuesselDie Salzzufuhr kann dadurch verringert werden, indem auf Fertiggerichte sowie Fast Food verzichtet, beziehungsweise der Konsum eingeschränkt wird. Beides enthält zum Teil 80 % des empfohlenen Tagesbedarfs an Salz. Zudem kann man die Salzaufnahme reduzieren, indem man sich öfters von weniger salzhaltigen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Milchprodukten und Brot ernährt. Auch selbstgekochte Speisen enthalten weniger Salz als Fertiggerichte und schonen somit den Körper.

Man muss nicht auf Salz verzichten und es ist in der richtigen Dosierung keinesfalls schädlich. Zudem ist es lebensnotwendig und gibt den Gerichten oftmals erst den richtigen Pepp. Wie mit allen anderen Lebensmitteln kommt es auch hier nur auf die richtige Menge an.

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