23. Mai 2018

Auf’s Schwein gekommen…

Das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende zu und neben den Weihnachtseinkäufen sollte man sich auch langsam Gedanken um Glücksbringer für seine Lieben zum Jahreswechsel machen. Doch was hat es mit den Glücksbringern auf sich?

Art. 90999 Marzipan-Schwein, in Dose

Art. 90999 Marzipan-Schwein, in Dose

Die wohl bekanntesten Glückbringer sind das Glücksschwein, Glückspfennig, Glücksklee und der Fliegenpilz. Der Brauch des Glücksschweins stammt von den germanischen Völkern ab. Für sie war das Schwein ein heiliges Tier und stand für Reichtum und Wohlstand. Außerdem galt bei den Griechen und Römern derjenige, der viele Schweine besaß, als besonders reich, da er über ausreichend Nahrung verfügte. Zu Silvester wird deshalb oft eine Nachbildung aus Marzipan verschenkt, meist zusammen mit einem Glückspfennig oder auch einem vierblättrigen Kleeblatt.

Der Glückspfennig oder auch Glückscent besteht aus Kupfer. Dem alten Volksglauben nach löse es bösen Zauber und schützt vor Betrug und Hexen.

Das Glücksklee hingegen ist so besonders, da es über vier anstatt der normalen drei Blätter verfügt. Glück bringt es allerdings nur dann, wenn es verschenkt wird und ohne Suchen gefunden wurde. Auch das Klee soll vor Hexen und deren Zauber schützen, außerdem soll es hellsichtig machen und seinen Besitzer das wahre Wesen einer Person leichter erkennen zu lassen. Andererseits hat die Zahl vier im europäischen Raum auf verschiedene Weisen eine besondere Symbolkraft, da sie für Vollkommenheit steht. Bei den vier Grundelementen oder den vier Himmelsrichtung ist dies deutlich zu erkennen.

54604 Große Schoko-Herzen "Viel Glück"

54604 Große Schoko-Herzen „Viel Glück“

Der rote Fliegenpilz ist nicht nur giftig, sondern wird auch als Glückpilz angesehen. Auch für diesen Brauch sollen die Germanen verantwortlich sein, da sie dem Fliegenpilz tiefste Verehrung zuteil werden ließen.  Der Volksglaube hingegen bringt den Fliegenpilz meist mit Hexen und Zauberern in Verbindung. Je nach Anlass wird er deswegen mit Vergnügen oder Abscheu betrachtet.

Ob man nun an die Glücksbringer glaubt oder nicht ist eine Einstellungssache, der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Aber ihre Gäste freuen sich bestimmt über eine Aufmerksamkeit zu Silvester, die ihnen Glück bringen.

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