18. November 2017

Die vielen Gesichter der Nachhaltigkeit

Bio-Gastrobrot

Bio-Gastrobrot

„Handeln Sie nachhaltig!“ scheint das große Plakat allen Autofahrern zuzurufen, die wie ich vor der Ampel stehen und auf das Signal zur Weiterfahrt warten. Nachhaltig handeln? Was heißt das eigentlich?

Nachhaltig denken, nachhaltig entscheiden, nachhaltig wirtschaften. Inzwischen gibt es keinen Lebensbereich mehr, in dem wir nicht zum nachhaltigen Handeln aufgerufen werden. Nachhaltigkeit leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Zukunft, daran besteht kein Zweifel. Doch wie sieht ein nachhaltiger Lebensstil aus? Bedeutet Nachhaltigkeit gleichzeitig Verzicht? Und wie nachhaltig ist meine Entscheidung den neuen, PS-starken Sportwagen zu kaufen, auf den ich schon so lange spare?

Über diese und ähnliche Fragen haben vermutlich auch die Mitglieder der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung diskutiert, bevor sie im Jahr 1987 ihren Abschlussbericht veröffentlichten. Dieser Brundtland-Bericht gilt als erstes, international anerkanntes Konzept für eine nachhaltige Entwicklung der Welt und hat die Umwelt- und Wirtschaftspolitik vieler Staaten positiv beeinflusst. Seinen Namen erhielt der Bericht übrigens von der damaligen Vorsitzenden der Weltkommission Gro Harlem Brundtland. Sie war die erste Regierungschefin Norwegens und gehörte zu den Initiatoren des ersten UN-Umweltgipfels. Aus dem Brundtland-Bericht stammt die wohl treffendste Definition des Begriffes Nachhaltigkeit: „Nachhaltig handeln heißt, die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft zu erfüllen ohne dabei die Entwicklungsmöglichkeiten, Rechte und Ansprüche nachfolgender Generationen einzuschränken oder zu gefährden“.

Bio-Logo

Bio-Logo

Nachhaltig zu handeln bedeutet also nicht, Weltmeister im Verzichten zu werden. Vielmehr kommt es auf einen bewussten Konsum und ebenso bewusste Entscheidungen an. Doch wer überlegt und gezielt handeln will, sollte Firmen, Produkte und Dienstleistungen richtig einschätzen können. Viele Unternehmen setzen sich für eine nachhaltige Wirtschaftsweise ein und geben offen darüber Auskunft. Zu ihnen gehört auch EDNA. Fragen wir also direkt nach: In welchen Bereichen handelt EDNA besonders nachhaltig?

Pluspunkte verdient EDNA für die große, 64 Artikel umfassende Auswahl an Bio-Produkten. Alle EDNA Bio-Produkte tragen das europäische Bio-Gütesiegel und werden nach streng kontrollierten, ökologischen Richtlinien hergestellt. So ist es Bio-Landwirten verboten, beim Anbau von Bio-Getreide chemische Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger oder synthetische Wachstumsförderer einzusetzen. Bei der anschließenden Verarbeitung der wertvollen Bio-Rohstoffe dürfen keine Geschmacksverstärker und künstliche Aromen verwendet werden, auch synthetisch hergestellte Farb- und Konservierungsstoffe sind tabu.

Mehl

Mehl

Kurze Transportwege gewährleisten nicht nur die Frische der Produkte, sie wirken sich auch günstig auf die Energie- und CO2 Bilanz eines Unternehmens aus. Aus diesem Grund arbeitet EDNA mit regionalen Mühlen zusammen, die sich in Nähe der drei Produktionsstandorte befinden. Außerdem achtet EDNA auf kurze Lieferwege zum Kunden. Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, hat EDNA in energieoptimierte Anlagen investiert und alle Gebäude des Unternehmens wärmegedämmt. Zum Teil geht Abwärme dabei nicht verloren sondern wird zur Warmwasseraufbereitung wiederverwendet. Positiv auf den Kraftstoffverbrauch wirken sich die modernen Eco-Systeme aus, mit denen die Firmenwagen ausgestattet sind. Sensibilität beweist EDNA auch bei den Produktverpackungen. Sie bestehen aus leicht wiederverwertbaren Materialien und wurden in Größe und Form optimal angepasst.

Und noch etwas wird mir klar, bevor die Ampel auf Grün schaltet: Nachhaltigkeit ist langfristig und lebt davon, dass wir unser Handeln immer wieder kritisch überprüfen. Nur dann werden wir auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam, die uns helfen, eigene Wünsche zu verwirklichen – ohne dabei auf Kosten nachfolgender Generationen zu leben.

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