20. Mai 2012

Die vielen Gesichter der Nachhaltigkeit

Bio-Gastrobrot

Bio-Gastrobrot

„Handeln Sie nachhaltig!“ scheint das große Plakat allen Autofahrern zuzurufen, die wie ich vor der Ampel stehen und auf das Signal zur Weiterfahrt warten. Nachhaltig handeln? Was heißt das eigentlich?

Nachhaltig denken, nachhaltig entscheiden, nachhaltig wirtschaften. Inzwischen gibt es keinen Lebensbereich mehr, in dem wir nicht zum nachhaltigen Handeln aufgerufen werden. Nachhaltigkeit leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Zukunft, daran besteht kein Zweifel. Doch wie sieht ein nachhaltiger Lebensstil aus? Bedeutet Nachhaltigkeit gleichzeitig Verzicht? Und wie nachhaltig ist meine Entscheidung den neuen, PS-starken Sportwagen zu kaufen, auf den ich schon so lange spare?

Über diese und ähnliche Fragen haben vermutlich auch die Mitglieder der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung diskutiert, bevor sie im Jahr 1987 ihren Abschlussbericht veröffentlichten. Dieser Brundtland-Bericht gilt als erstes, international anerkanntes Konzept für eine nachhaltige Entwicklung der Welt und hat die Umwelt- und Wirtschaftspolitik vieler Staaten positiv beeinflusst. Seinen Namen erhielt der Bericht übrigens von der damaligen Vorsitzenden der Weltkommission Gro Harlem Brundtland. Sie war die erste Regierungschefin Norwegens und gehörte zu den Initiatoren des ersten UN-Umweltgipfels. Aus dem Brundtland-Bericht stammt die wohl treffendste Definition des Begriffes Nachhaltigkeit: „Nachhaltig handeln heißt, die Bedürfnisse der heutigen Gesellschaft zu erfüllen ohne dabei die Entwicklungsmöglichkeiten, Rechte und Ansprüche nachfolgender Generationen einzuschränken oder zu gefährden“.

Bio-Logo

Bio-Logo

Nachhaltig zu handeln bedeutet also nicht, Weltmeister im Verzichten zu werden. Vielmehr kommt es auf einen bewussten Konsum und ebenso bewusste Entscheidungen an. Doch wer überlegt und gezielt handeln will, sollte Firmen, Produkte und Dienstleistungen richtig einschätzen können. Viele Unternehmen setzen sich für eine nachhaltige Wirtschaftsweise ein und geben offen darüber Auskunft. Zu ihnen gehört auch EDNA. Fragen wir also direkt nach: In welchen Bereichen handelt EDNA besonders nachhaltig?

Pluspunkte verdient EDNA für die große, 64 Artikel umfassende Auswahl an Bio-Produkten. Alle EDNA Bio-Produkte tragen das europäische Bio-Gütesiegel und werden nach streng kontrollierten, ökologischen Richtlinien hergestellt. So ist es Bio-Landwirten verboten, beim Anbau von Bio-Getreide chemische Pflanzenschutzmittel, Mineraldünger oder synthetische Wachstumsförderer einzusetzen. Bei der anschließenden Verarbeitung der wertvollen Bio-Rohstoffe dürfen keine Geschmacksverstärker und künstliche Aromen verwendet werden, auch synthetisch hergestellte Farb- und Konservierungsstoffe sind tabu.

Mehl

Mehl

Kurze Transportwege gewährleisten nicht nur die Frische der Produkte, sie wirken sich auch günstig auf die Energie- und CO2 Bilanz eines Unternehmens aus. Aus diesem Grund arbeitet EDNA mit regionalen Mühlen zusammen, die sich in Nähe der drei Produktionsstandorte befinden. Außerdem achtet EDNA auf kurze Lieferwege zum Kunden. Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, hat EDNA in energieoptimierte Anlagen investiert und alle Gebäude des Unternehmens wärmegedämmt. Zum Teil geht Abwärme dabei nicht verloren sondern wird zur Warmwasseraufbereitung wiederverwendet. Positiv auf den Kraftstoffverbrauch wirken sich die modernen Eco-Systeme aus, mit denen die Firmenwagen ausgestattet sind. Sensibilität beweist EDNA auch bei den Produktverpackungen. Sie bestehen aus leicht wiederverwertbaren Materialien und wurden in Größe und Form optimal angepasst.

Und noch etwas wird mir klar, bevor die Ampel auf Grün schaltet: Nachhaltigkeit ist langfristig und lebt davon, dass wir unser Handeln immer wieder kritisch überprüfen. Nur dann werden wir auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam, die uns helfen, eigene Wünsche zu verwirklichen – ohne dabei auf Kosten nachfolgender Generationen zu leben.

Wollis Sommermärchen

Fußball-WM

Fußball-WM

„Jetzt nur nicht stolpern“, mahne ich mich und trage stolz den zehn Kilogramm schweren Karton zum Auto. Noch ahne ich nicht, welche Folgen der soeben erworbene Beamer haben wird…
„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, sagt der Volksmund und tatsächlich wirken Bilder oft stärker auf den Betrachter als das geschriebene oder gesprochene Wort. Bilder vereinfachen Inhalte, geben Orientierung und sorgen dafür, dass wir uns Zusammenhänge leichter merken können. Vielleicht ist unser Wunsch nach Bildern deshalb so groß.

Bilder, die im Großformat an die Wand geworfen werden, scheinen auch für Veranstaltungen immer wichtiger zu werden. Erst in der vergangenen Woche hat sich ein Unternehmen aus der Nachbarstadt entschlossen, ihr firmeninternes Seminar nicht im Saal des Landcafés zu veranstalten. Grund für die Absage war, dass meine Mutter und ich keinen Beamer für die Veranstaltung bereitstellen konnten. Ähnlich enttäuscht haben die Eltern eines Brautpaares reagiert, die am Hochzeitsfest mit einer Bildershow an die Kinderzeit der Frischvermählten erinnern wollten. „Wolli, es hilft nichts, wir brauchen einen Beamer“, erklärt meine Mutter und schaut mich auffordernd an. Widerwillig stimme ich zu und mache mich auf die Suche nach einem geeigneten digitalen Projektor. „Hoffentlich habe ich mit diesem Gerät keine Fehlentscheidung getroffen“, grübele ich während ich den Kleintransporter durch den dichten Stadtverkehr zurück zum Landcafé manövriere.

Das war wohl nichts!

„Schalten Sie alle angeschlossenen Geräte ein, der Projektor sucht selbstständig nach Eingangssignalen“, lese ich in der Bedienungsanleitung. Sofort starte ich das Notebook und verfolge gespannt die Reaktion des Projektors. Gleich wird er sein erstes Bild auf die Wandoberfläche werfen! Doch meine Vorfreude wird herb enttäuscht: „Kein Eingangssignal gefunden“, projiziert der Beamer stattdessen an die weiße Zimmerwand. Ratlos blättere ich im Handbuch. Wie ist das möglich? Ich habe doch alle Anweisungen genau befolgt! Nach fünf weiteren Fehlversuchen gebe ich frustriert auf. So ein Mist! Die Freude an dem neuen Gerät ist mir gründlich vergangen.

HDMI – nun ist die Verwirrung komplett

Frauen-Fußball-WM

Frauen-Fußball-WM

„Wow, mit diesem Beamer hast du eine gute Wahl getroffen“, lobt mein Freund Anton und pfeift anerkennend durch die Zähne als er am frühen Sonntagabend den neuen Projektor auf meinem Schreibtisch sieht. „Ach tatsächlich?“, fauche ich zurück. „Vielleicht wirft die „gute Wahl“ endlich einmal Bilder statt Fehlermeldungen an die Wand!“ „Nun bleib mal locker“, grinst Anton während er das Eingangssignal an dem Projektor korrigiert. Und tatsächlich: Wenige Sekunden später bildet der Beamer ein gestochen scharfes Testbild auf der weißen Wandoberfläche ab. Na also, warum nicht gleich so?

„Wolli, dein neuer Beamer besitzt sogar einen HDMI-Ausgang“, ruft Anton begeistert und legt die Bedienungsanleitung zurück auf den Schreibtisch. „Einen was?“, frage ich verwirrt. „HDMI steht für High Definition Multimedia Interface und ist eine Schnittstelle, die hochauflösende Bilder in HD-Qualität überträgt“, erklärt Anton. „Hol mal deinen Receiver aus dem Wohnzimmer, dann zeige ich dir wie eine HDMI-Schnittstelle arbeitet“. Wortlos gehe ich zum Phonoschrank, löse die Kabelverbindung zwischen Fernseher und Receiver und kehre mit dem Empfangsgerät, dem Receiver-Kabel und der Fernbedienung in mein Büro zurück. „Gleich wirst du staunen“, verspricht Anton während er die beiden Geräte miteinander verbindet und anschließend den Verstärker meiner Stereoanlage an den Beamer anschließt.

Fußball-WM der Frauen und wir sind live dabei!

fit-for-fun

Naturkrüstchen fit-for-fun

Die fröhliche, ausgelassene Stimmung der über 73.000 Fans in den Zuschauerrängen des Berliner Olympiastadions nimmt uns sofort gefangen. Aufmunternde Sprechchöre, unzählige schwarz-rot-goldgestreifte Flaggen, rhythmische Paukenschläge, es ist, als ständen wir direkt in diesem tobenden Kessel. „Hey Wolli, wir sehen das WM-Auftaktspiel der deutschen Frauen-Fußballnationalmannschaft gegen Kanada“, ruft Anton aufgeregt. „Unglaublich“, antworte ich tonlos und lasse mich auf meinem Bürostuhl fallen.
„Tolle Flanke von Melanie Behringer auf Kerstin Garefrekes“, kommentiert der Reporter, „die Mittelstürmerin nimmt den Ball sicher an und schießt“. „TOOOR!“, brüllen Anton und ich wie aus einem Munde und springen ruckartig von unseren Stühlen auf. „Wir sollten die Dorfwirtschaft zur Public Viewing Area erklären“, schreie ich gegen den lautstarken Jubel der Fußballfans an. „Super Idee, das machen wir!“, ruft Anton zurück. „Und wer bringt das deiner Mutter bei?“

Public Viewing im Landcafé – eine runde Sache

Kickerbrötchen

Kickerbrötchen

„Public Viewing bei uns im Landcafé, warum sollte ich etwas dagegen haben?“, fragt meine Mutter erstaunt als ich ihr am späten Abend von unseren Plänen berichte. „Schau, dieses Infoblatt kam vor einigen Tagen mit der Post, dort findest du bestimmt tolle Tipps für das Public Viewing“, fügt meine Mutter hinzu und legt mir den EDNA-Flyer mit Highlights zur Fußball-WM auf den Küchentisch. „Der kommt wie gerufen“, denke ich und lese mir aufmerksam das Rezept für die EDNA-Kickerbrötchen durch. Lecker sieht auch das Rezept „Natur-Krüstchen „fit for fun“ für das Natur-Krüstchen aus. Kurzentschlossen logge ich mich in den EDNA Online-Shop ein und bestelle einen Karton mit Kickerbrötchen und einen Karton mit Naturkrüstchen. Für das passende Ambiente sorgen kühles Bier, leckere Snacktaschen und herzhafte Sandwich-Ecken. Die gute Stimmung zaubern ganz sicher die deutschen Fußball-Frauen in den Saal. Dann wird das Sommermärchen im Landcafé im wahrsten Sinne eine runde Sache.