18. November 2017

Ausflug auf die HOGA

„Stell Dir vor es hat geklappt!“, ruft meine Mutter und strahlt mit dem ersten vorfrühlingshaften Sonnenschein um die Wette. „Die Bank hat den Kredit bewilligt!“ „Wirklich?“ frage ich ungläubig. Im selben Moment werden mir die Konsequenzen dieser Nachricht bewusst: Meine Mutter hat ihren Dickschädel durchgesetzt. Sie wird allen Widerständen zum Trotz im April ihre Frühstückspension eröffnen.

Auch wenn ich ihrer Idee noch immer ein wenig skeptisch gegenüber stehe, diesen Erfolg hat sich meine Mutter redlich verdient. Während der vergangenen Tage haben wir oft bis in die frühen Morgenstunden an dem detaillierten Businessplan gearbeitet, den unsere Hausbank für die Vergabe des Kleinkredits vorausgesetzt hat. Dabei war meiner Mutter keine Aufgabe zu schwer und keine Hürde zu hoch. Scheinbar mühelos arbeitete sie das Dienstleistungsangebot für ihre zukünftigen Gäste aus, kalkulierte Preise, verglich Angebote und überraschte mich mit einem präzise aufgestellten Liquiditäts- und Investitionsplan. „Woher nimmst du nur diese unglaubliche Energie“, fragte ich sie, während wir über die Erfolgsaussichten und Kosten unterschiedlicher Werbemaßnahmen diskutierten, mit denen meine Mutter ihre Frühstückspension bei Wander- und Feriengästen bekannt machen will. „Ich freue mich darauf die Pension zu führen“, lautete ihre ebenso kurze wie eindeutige Antwort.

Schließlich kommt der Tag, an dem meine Mutter ihre Geschäftsidee einem kleinen, hochrangigen Kreis von Entscheidungsträgern der Kreditabteilung vorstellen soll. Während meinem Vater und mir die Anspannung schon am frühen Morgen deutlich anzusehen ist, scheint sie das bevorstehende, alles entscheidende Gespräch kaum zu berühren. Prächtig gelaunt, im neuen, eleganten Kostüm und mit sorgfältig frisierten Haaren steigt sie zu meinem Vater ins Auto. „Viel Glück“, rufe ich meinen Eltern nach und denke dabei unwillkürlich an meinen eigenen Banktermin vor etwa zwei Jahren. Damals musste ich den Mitarbeitern der Kreditabteilung das Konzept für die Dorfbäckerei und das Landcafé vorstellen. So ruhig und gefasst wie meine Mutter habe ich diese ungewohnte Aufgabe jedoch nicht bewältigt.

Es ist geschafft!

Brötchenspender

Brötchenspender

„Wolli, ich brauche noch einen Brötchenspender, einen Kaffeedispenser, Kühlschalen, Karaffen und Buffetvitrinen“, bemerkt die frisch gebackene Pensionsgründerin, als wir abends mit einem Glas Sekt auf den erfolgreichen Tag anstoßen. Meinst Du, dass EDNA diese Dinge im Programm führt? „Ich denke schon“, antworte ich und hole mein Notebook. „Lass uns doch gleich mal nachschauen“. Tatsächlich, im Bereich Non-Food der EDNA Service-Welt werden wir fündig. Dort hält EDNA in der Kategorie ‚Alles fürs Buffet‘ eine große Auswahl hochwertiger und praktischer Serviceprodukte bereit, mit denen sich im Nu ein optisch ansprechendes und appetitliches Frühstücksbuffet anrichten lässt.

Frühstücksbuffet

Frühstücksbuffet

„Schau Dir diese tollen Buffetvitrinen an!“ Während meine Mutter sichtlich angetan im EDNA Online-Shop stöbert, fällt mir ein Newsletter ein, den ich vor wenigen Tagen von EDNA erhalten habe. „Warst Du eigentlich schon einmal auf der HOGA, einer Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung?“, frage ich meine Mutter. „Nein“, antwortet sie und blickt vom Bildschirm meines Notebooks auf. „Aber diese Messe würde mich interessieren“. „Dann lass uns am Dienstag nach Nürnberg fahren“, schlage ich vor. „Dort kannst du dich dann auch zum Thema Frühstücksbuffet beraten lassen“. Außerdem haben wir uns eine kleine Auszeit verdient“, füge ich mit einem Lächeln hinzu.

Gesagt, getan. Bereits um kurz vor 10.00 Uhr, nach nicht einmal zwei Stunden Fahrzeit, erreichen wir das Nürnberger Messegelände, auf dem die HOGA in diesem Jahr stattfindet. Gefangen im dichten Besucherstrom durchqueren wir die ersten vier der insgesamt fünf Ausstellungshallen, begutachten PC-gestützte Kassensysteme, wetterfeste Polstermöbel und einen neuartigen Garkorb zum Grillen von Fisch. Etwa zwei Stunden später erreichen wir endlich die Halle 7. Zielgerichtet steuert meine Mutter auf den Stand C10 von EDNA zu und lässt sich ermattet auf einen freien Stuhl an einem der Bistrotische fallen. Wir gönnen uns zwei Tassen Kaffee und eine kleine Auswahl der leckeren Backwaren, die uns eine EDNA Beraterin anbietet. Während ich die kleine Pause genieße, unterhält sich meine Mutter am Tisch mit der Beraterin und lässt sich über die Ausstattung und das Sortiment Ihres Frühstücksbuffets beraten.

„Es war ein schöner Tag“, resümiert meine Mutter, als wir am Abend die Heimfahrt antreten. „Lass uns das bald wiederholen“.

Über Wolli

Comments

  1. Küchenfee schreibt:

    ich war ebenfalls auf der Hoga und finde die Neuheiten von Edna wirklich prima. Besonders die neuen Bio Brötchen finde ich klasse.

    • Nachkatze schreibt:

      Hallo Küchenfee,

      vielen Dank für Deine Antwort! Prima, dass Du auch die neuen Bio-Brötchen auf der HOGA probiert hast. Ich finde die neuen Bio-Brötchen viel knuspriger als die Brötchen, die nach der bisherigen Rezeptur hergestellt wurden. Geht es Dir auch so?
      Welche Neuheiten hast Du auf der HOGA außerdem probiert? Und wie kommen diese Backwaren bei Deinen Kunden an?

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