18. November 2017

Interview mit Hindernissen

„Keine Angst, das Interview ist harmlos“, beruhigt mich die Assistentin des Kamerateams während sie mir das Gesicht pudert. „Mal sehen “, antworte ich und spiele nervös mit dem Notizzettel in meiner Hand.

Glühwein

4.000 Besucher an drei Tagen

„4.000 Besucher in drei Tagen, 300 Liter Kaffee, 150 Liter Trinkschokolade, mehr als 270 Liter Glühwein und über 300 Brottöpferl „Terrinette“ gefüllt mit Gulaschsuppe“, wiederhole ich lautlos und versuche mir die eilig notierten Zahlen auf dem kleinen Notizzettel einzuprägen. Mit diesem sensationellen Ergebnis hat der erste Weihnachtsmarkt im alten Obstgarten vor dem Landcafé nicht nur meine Erwartungen um ein Vielfaches übertroffen.

„Vielleicht wirst Du ein Medienstar“, neckt mich meine Mutter

Die Resonanz war so groß, dass ein TV- und Radioteam aus der nahegelegenen Stadt auf unseren Weihnachtsmarkt aufmerksam geworden ist und heute Morgen telefonisch seinen Besuch angekündigt hat. Nur widerwillig habe ich mich bereiterklärt, ihnen ein Interview zu geben „Vielleicht wirst Du jetzt ein Medienstar“, neckt mich meine Mutter, während ich überlege, wie ich die Fragen der Journalisten beantworte.

Weihnachtliches Duftpotpourri

Eng an eng drängen sich die Besucher, eingerahmt von der mächtigen, schneebedeckten Weißtanne und dem warmen Licht unzähliger Lichterketten. In kleinen Menschentrauben stehen sie vor den geschmückten Holzbuden, lachen und scherzen miteinander, tauschen aktuelle Neuigkeiten aus dem Dorfleben aus und rufen sich gegenseitig gute Wünsche für das kommende Jahr zu. Überall duftet es nach gebrannten Mandeln, würzigem Glühwein und feiner Schokolade. Sogar den Geruch von Mutters frisch gebackenen Waffeln nehme ich in dem weihnachtlichen Duftpotpourri wahr.

Jetzt eine Waffel und eine Trinkschokolade!

Waffeln! Plötzlich verspüre ich eine unwiderstehliche Lust auf frische Waffeln und heiße Trinkschokolade. Unsicher blicke ich zu dem Filmteam hinüber. Doch die sind noch mit dem Aufbau ihres Equipments beschäftigt und bemerken meine fragenden Blicke nicht. Eilig laufe ich zu unserem Weihnachtsstand hinüber und beiße kurz darauf mit Heißhunger in eine warme Waffel. Dabei wird mir bewusst, dass ich seit Stunden nichts mehr gegessen habe. „Das erklärt den Appetit“, denke ich und leere mit wenigen Zügen den Becher Trinkschokolade.

Wollis erstes Interview

„Wolli, kommen Sie?“ Ungeduldig zupft mich die Assistentin der Filmcrew am Ärmel. Während ich ihr folge, beginnt mein Puls vor Aufregung Purzelbäume zu schlagen. Schwindelnd nehme ich wahr wie der Kameramann das grelle Scheinwerferlicht auf mich richtet und sichtlich genervt letzte Anweisungen an seine Kollegen gibt. „Da musst du jetzt durch“, ermahne ich mich und beginne mit zittriger Stimme auf die erste Frage des Reporters zu antworten. Danach geht alles wie von selbst: Wie berauscht erzähle ich von der Idee, einen Weihnachtsmarkt auszurichten und berichte, nicht ohne Ironie, von den Pannen, die uns während der letzten Tage unterlaufen sind. Ohne auf die Frage meines Gesprächspartners zu achten schildere ich, wie es uns auch mit Hilfe des EDNA Expressversands gelang, den unerwarteten Besucheransturm zu bewältigen. Immer wieder werden meine Ausführungen vom Lachen der Zuschauer unterbrochen. Doch das registriere ich nur am Rande.

 

Gebäck

Ohne den EDNA-Expressversand wäre es eng geworden

Bereits am 2. Adventssonntag, dem Eröffnungstag, kamen deutlich mehr Besucher auf unseren Weihnachtsmarkt als wir in unseren kühnsten Träumen zu hoffen gewagt hatten. Schnell war meiner Mutter und mir klar, dass die EDNA Brottöpferl „Terrinette“ und das Kuchenangebot nicht mehr lange reichen. In meiner Not habe ich diese und weitere Waren bereits am Sonntagabend um 20.00 Uhr telefonisch im Kundencenter von EDNA nachbestellt. Pünktlich am Montagmorgen sind die bestellten Brottöpferl, die Apfelküchle, die Apfel-Zimt-Muffins und die Glühweinschnitten bei uns eingetroffen. Zum Glück! Doch schon einen Tag später wurden die Vorräte erneut knapp. Daher habe ich zum ersten Mal den Expressversand von EDNA genutzt und am Dienstag vor 12.00 Uhr Baumkuchen mit Vollmilch und Zartbitter, Baumkuchen-Orangenspitzen, Dominosteine, mehrere Sorten Buttergebäck und die Trinkschokoladen-Sticks geordert. Und tatsächlich: Nur 22 Stunden später hat meine Mutter alle Päckchen in Empfang genommen. Dieser Service funktioniert bei EDNA wirklich perfekt!

Heißhunger mit Folgen

Mein Gesicht glüht als sich der Kameramann schließlich abwendet und das Scheinwerferlicht ausschaltet. Ermattet lasse ich mich auf einen der Stühle fallen und spüre, wie sich mein Pulsschlag langsam normalisiert. „Du kannst so wunderbar erzählen“, sagt meine Mutter und wischt sich die letzten Lachtränen aus dem Gesicht. „Aber weißt Du, was mich am meisten zum Lachen gebracht hat? „Nein“, antworte ich tonlos, „was meinst Du?“ „Dein Schokoladenbart“, grinst sie und kehrt zu unserem Weihnachtsstand zurück.

Über Wolli

Comments

  1. Küchenfee schreibt:

    Liebes EDNA-Team,
    der Express-Versand war da beste, was sie je machen konnten! Ich habe vergessen, für die Zeit vor Silvester Kleinigkeiten zu bestellen. Und dann habe ich mich getraut und den Express-Versand versucht. Alles war prima und kam wirklich gleich am nächsten Tag.
    Weiter so!

    • Liebe Küchenfee,
      es freut uns, dass Sie von unserem Express-Service so begeistert sind. Viele unserer Kunden nutzen in der Zwischenzeit diesen Service und sind rundum zufrieden. Gerade, wenn man kurzfristig etwas braucht, bieten wir unseren Kunden selbstverständlich einen professionellen Service.

      Viele Grüße
      Ihr Wolli

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