18. November 2017

Weihnachtsmarkt im Landcafé – der Countdown läuft!

Ein köstlicher Duft nach karamellisierten Mandeln dringt durch das geöffnete Fenster der Backstube in den alten Obstgarten. Verzaubert vom Geruch meiner Kindertage halte ich inne: Wenn meine Mutter ihre berühmten Florentiner-Plätzchen backt, ist Weihnachten nicht mehr fern.

Erster eigener Dorfweihnachtsmarkt

Draußen im alten Obstgarten vor dem Landcafé haben Akkuschrauber, Hammer, Sägen und Wasserwaagen das Sagen. Selbst die klirrende Kälte hat die Bewohner meines Dorfes nicht davon abgehalten, beim Aufbau des ersten ortseigenen Weihnachtsmarktes zu helfen. Die Idee, einen Advents- und Weihnachtsmarkt im alten Obstgarten vor dem Landcafé zu organisieren, ist schon vor Monaten entstanden. Jetzt, nach vielen Wochen Vorbereitungszeit hat der Countdown begonnen. Pünktlich am zweiten Adventssonntag wird unser Dorf-Weihnachtsmarkt öffnen.

Endlich, der Weihnachtsbaum steht!

Während die Frauen und Männer der freiwilligen Feuerwehr in Rekordzeit einen selbstgebauten Weihnachtsstand nach dem anderen aufbauen, mühen sich die Mitglieder des Kirchenchores redlich, die meterlangen Lichterketten in den knorrigen, schneebedeckten Apfel- und Kirschbäumen zu befestigen. Eifrig laufen Kinder zwischen den Weihnachtsständen hin und her und schmücken die Wände der rustikalen Holzbuden mit gesammelten Fichtenzweigen, Tannenzapfen und selbstgebastelten Papiergirlanden. Die zweifellos unangenehmste Aufgabe haben die Mitglieder des Schützenvereins und der Jagdgenossenschaft zu bewältigen: Schon seit über einer Stunde versuchen sie die vom Ortsbürgermeister gestiftete, zehn Meter hohe Weißtanne aufzurichten. Ein letztes Mal widersteht die Tanne den Kräften des Krans, dann ist es geschafft: Der Weihnachtsbaum steht.

Brottöpferl

Brottöpferl

Werden die Brottöpferl „Terrinette“ ihre Geschmacksprobe bestehen?

„Wolli!“, ruft meine Mutter aus der Backstube, „komm schnell, die Suppe ist fertig“. Mit vereinten Kräften tragen wir einen riesengroßen Topf Gulaschsuppe aus der Backstube in den Obstgarten. Dazu gibt es frischen Sauerrahm und würzige, feingehackte Kräuter aus Mutters Bauerngarten. „Jetzt bin ich gespannt wie deine Gulaschsuppe in den Brottöpferl von EDNA schmeckt“, sage ich zu meiner Mutter, während ich die dampfende Gulaschsuppe in die aus herzhaftem Brotteig gebackenen Töpfe fülle. Optisch sehen die Brottöpferl mit ihrem dekorativen Brotdeckel jedenfalls klasse aus.

Bei Mutters deftiger Gulaschsuppe greift jeder zu

Vielleicht hätte ich die Suppe und die Brottöpferl sofort probieren sollen. Denn schon nach wenigen Minuten haben die fleißigen Weihnachtsmarkt-Helfer alles restlos aufgegessen. „Wolli, wir sollten die Gulaschsuppe und die Brottöpferl auch auf unserem Weihnachtsstand anbieten“, meint meine Mutter und steckt sich genüsslich das letzte Stück ihrer Terrinette in den Mund. „Das hat richtig gut geschmeckt“, sagt sie kauend. „Ja, das ist sicher eine gute Idee“, erwidere ich. „Bitte lass uns heute Abend in Ruhe überlegen, was wir noch alles für den Stand organisieren müssen“, rufe ich ihr zu und laufe zu meinen Feuerwehr-Kameraden. Die haben frisch gestärkt damit begonnen, den nächsten Weihnachtsstand aufzustellen.

„Wolli, das dürfen wir nicht vergessen!“

Als ich am Abend in meine Backstube zurückkehre, empfängt mich meine Mutter mit einem großen Becher heißen Früchtepunsch: Trink Wolli, den hast du dir verdient“. „Vielen Dank, aber der Punsch erinnert mich an etwas“, erwidere ich und nehme dankbar einen großen Schluck von dem warmen Getränk. „Erinnerst Du Dich, wir brauchen noch Thermo-Gefäße für den Glühwein-, Tee- und Kaffeeausschank“. „Stimmt!“, ruft meine Mutter, „das dürfen wir nicht vergessen“. Eilig folgt sie mir in mein Büro.

 

Waffeln

Großeinkauf für den Weihnachtsmarkt

Dort starten wir den Computer und rufen die Seiten des EDNA Online-Shops auf. „In der EDNA Service-Welt gibt es eine Kategorie Saisonartikel. Dort finden wir unter dem Stichwort „Alles für den Weihnachtsmarkt“ bestimmt auch die Thermogefäße für Glühwein, Kaffee und Tee“. Wir einigen uns darauf, drei Glühwein-Töpfe zu bestellen. Außerdem überredet mich meine Mutter, ein neues Waffeleisen anzuschaffen und die Waffelmix-Backmischung von EDNA auszuprobieren. Hinzu kommen drei Kisten Brottöpferl „Terrinette“, ein Karton mit Glühweinschnitten und ein Karton Apfelküchle.
Zusätzlich bestellen wir für alle Schleckermäuler noch verschiedene Sorten Baumkuchen, einzeln verpackte Nürnberger Elisenlebkuchen, die die Besucher des Weihnachtsmarktes gut mit nach Hause nehmen können, und für den Sohn meiner Jugendfreundin Susanne und für alle anderen Allergiker noch einen glutenfreien Gebäck-Mix.

„Advent ist, was wir daraus machen“

Wenig später sitzen wir bei Kerzenlicht an dem großen Eichentisch in der Backstube, trinken heißen Früchtepunsch und füllen Mutters frischgebackene Weihnachtsplätzchen in die Folienbeutel ab. „Weißt du, was ich richtig schade finde?“ fragt meine Mutter und verziert den soeben gefüllten Beutel mit einer großen Schleife. „Nein, was meinst Du?“ antworte ich. „Ich finde es schade, dass Du vor lauter Pflichten die stimmungsvolle Adventszeit in diesem Jahr vermutlich gar nicht richtig genießen kannst“. Erstaunt schaue ich meine Mutter an. Dann habe ich eine Idee. „Advent ist, was wir daraus machen“, rufe ich ihr zu und eile mit großen Schritten in den Obstgarten.

Der Obstgarten erstrahlt

Ein paar Minuten später erstrahlt der alte, tief verschneite Obstgarten im zauberhaften Licht von unzähligen Lichterketten. Es ist mir sogar gelungen, die Kerzen in den Weihnachtsständen anzuzünden und eines der vorbereiteten Schwedenfeuer zu entfachen. Still und nachdenklich betrachten wir das wunderschöne Lichterspiel. „Du hast recht Wolli, Advent ist, was wir daraus machen“, sagt meine Mutter leise.

Über Wolli

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