20. Mai 2012

Süßes oder Saures?

Halloween-Party im Landcafé

„Sag mal, was tust Du da eigentlich?“, fragt meine Mutter mit argwöhnischem Unterton in der Stimme, während ich keuchend den siebten Riesenkürbis von meinem Kleintransporter in die Küche im ersten Stock der ehemaligen Maschinenhalle schleppe. „Ich bereite für nächste Woche eine Halloween-Party vor“, rufe ich ihr zu und wuchte einen weiteren, mindestens zehn Pfund schweren „Happy Jack“ von der Ladefläche meines Pkws in Richtung Küche. „Halloween“, wiederholt meine Mutter. „Klingt lustig. Was feiert man denn da?“ Schweißgebadet setze ich den orangefarbenen Riesenkürbis auf der Treppenstufe ab: „Komm mit Mama, ich zeig es Dir“…

Acht Kürbisse auf einen Streich

Halloween

Halloween-Kürbis

Gemeinsam tragen wir den letzten Kürbis in die Küche meiner Dorfwirtschaft und heben ihn auf die Arbeitsfläche. Voller Tatendrang betrachtet meine Mutter die vor ihr liegenden acht Riesenkürbisse: „Und jetzt?“ „Zuerst schnitzen wir die Jack O‘ Laternen“, antworte ich und schneide mit einem scharfen Küchenmesser eine Art Deckel vom oberen Teil jedes Kürbis ab. Mit Hilfe eines Kugelschreibers, einiger Bögen Blaupapier und den vorbereiteten Papierschablonen zeichne ich fratzenhafte Gesichter mit großen Augen und weit aufgerissenen Mäulern auf die vorderen Kürbisoberflächen. Aufmerksam und mit fragender Miene schaut mir meine Mutter zu: „Weißt Du Mama, Halloween ist das Fest der Geister und Hexen“, erkläre ich ihr. Es stammt aus Irland und wurde viele Jahre nur innerhalb der katholischen Bevölkerung gefeiert. Über irische Auswanderer gelangte Halloween nach Nordamerika und wurde dort von anderen Bevölkerungsgruppen übernommen. Heute wird das Fest der Hexen und Geister weltweit gefeiert“. „Ich verstehe“, antwortet meine Mutter. „Und welche Bedeutung haben die Kürbisse?“

Eine List und ihre Tücken: Jack Oldfields langer Weg in die Hölle

„Halloween erinnert an den irischen Bösewicht Jack Oldfield, dem es mit einer List gelang, den Teufel gefangen zu nehmen“, ergänze ich und versuche meiner Stimme einen geheimnisvollen Klang zu geben. Dieser Jack O’ war überzeugt, sein Schicksal für immer zum Guten gewendet zu haben, als er dem Beelzebuben das Versprechen abnahm, ihn für immer in Ruhe zu lassen. Doch es kam anders: Statt in den Himmel aufzusteigen, wurde Jack O‘ nach seinem Tod in die Hölle verbannt. Dort erinnerte ihn der Teufel an das gegebene Versprechen und wies ihn am Eingang zur Hölle zurück. Nachdem Jack Oldfields Seele sehr lange ziellos herumgeirrt war, erbarmte sich der Teufel schließlich, schenkte Jack O‘ ein Stück glühende Kohle und eine Mohrrübe und schickte ihn mit diesen Hilfsmitteln ausgestattet auf den Weg durch die Hölle. An Stelle der Mohrrübe leuchten heute Kürbisse in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November und erinnern an die beschwerliche Reise des irischen Bösewichtes durch die Dunkelheit. Die leuchtenden, fratzenhaften Kürbisse sind auch als Jack O’ Laternen weltweit bekannt.

Heiß und fein: Kürbissuppe für Halloween

„Das ist wirklich eine schaurige Geschichte“, meint meine Mutter, während sie mit einem Eiskugelformer den letzten der acht Riesenkürbisse aushöhlt. „Weißt Du schon, wie viele Gäste zu Deiner Halloween-Party kommen?“ „Angemeldet haben sich siebzig Personen“, antworte ich und leere die letzte Schüssel Kürbisfleisch in den großen Suppentopf. Dann zerkleinere ich die Kürbismasse mit dem Stabmixer, füge noch etwas Ingwer, Orangensaft, Pfeffer, Salz und Sahne hinzu und fertig sind 15 Liter Halloween-Partysuppe. Während die Kürbissuppe abkühlt, starte ich den Computer in meinem Büro um die Brötchen, Brote und Snacks für das Party-Büfett zu bestellen. Lecker zur Kürbissuppe, den Salaten und den Wurst- und Käseplatten schmecken ganz bestimmt die Kürbiskernbrötchen und das Kürbiskernbrot. Auch die gefüllten Bananendonuts und die Donuts mit Schoko- und Vanilleglasur lachen mich an. Ich lege vier Mischkisten Donuts in den Warenkorb und mache mich erneut auf die Suche nach pfiffigen Halloween-Ideen.

Pfiffige Artikel für Halloween

Quarkteiggespenst

Quarkteiggespenst

Besonders dringend benötige ich noch Dekorations-Artikel für den Festsaal. In der Kategorie Backwaren unter dem Menüpunkt Halloween werde ich fündig. Sofort fällt mein Blick auf die weißen Quarkteiggespenster. Sie kommen als süßer Snack auf dem Büfett bestimmt gut an und sind eine tolle Überraschung für alle Kinder, die an Halloween in die Dorfbäckerei kommen und mit dem traditionellen Spruch „Süßes oder Saures“ um Süßigkeiten bitten. Auch die EDNA Service-Welt enthält schöne Dekoartikel für Halloween. Über den Menüpunkt „Saisonartikel“ in der Service-Welt öffne ich eine Shop-Seite, auf der EDNA alle Halloween- und Herbstartikel zusammengefasst hat. Nachdem die Service-Artikel eine Lieferzeit von 3-5 Werktagen haben, sollte ich rechtzeitig bestellen. Nach kurzem Überlegen entscheide ich mich für Butter-Halloween-Gebäck, Halloween-Schoko-Aufleger, Halloween-Pralinen und Halloween-Luftballons. Um kurz vor Mitternacht lege ich alle Artikel in den Warenkorb und schicke die Bestellung ab, als mich ein lauter, durchdringender Schlag zusammenfahren lässt. Was um Himmels Willen war das?

Um Mitternacht ist Geisterstunde, Wolli!

Entsetzt springe ich vom Stuhl auf und starre auf die Bürotür, die soeben mit lautem Schlag an das dahinterstehende Regal geknallt ist. Vor mir steht eine kleine, buckelige Gestalt mit zerbeulten, spitz zulaufendem Filzhut und wirrem, grauem Haar, die sich schwerfällig auf einen unserer alten Hofbesen stützt. Mich schaudert es beim Anblick der klaffenden Zahnlücke im Oberkiefer der Alten, dem gesprungenen Glas der schiefen Nickelbrille und dieser furchtbaren Warze unterhalb der Oberlippe. Ein übler, atemberaubender Gestank nach Mottenkugeln und feuchtem Keller breitet sich in meinem Büro aus. Nur mühsam gewinne ich meine Fassung zurück: „Mama!“
„Gell, jetzt habe ich Dir einen gehörigen Schreck eingejagt“, grinst meine Mutter und entblöst erneut die widerliche Zahnlücke. „Jetzt, da mir das alte Faschingskostüm noch passt, darf ich doch bestimmt auch auf Deine Halloween-Party kommen oder?“ „Meinetwegen“, stöhne ich und lasse mich ermattet auf meinen Bürostuhl fallen. „Aber waschen solltest Du Dich vorher!“

In den Salzgärten von Guérande

Wolli berichtet über die Meersalz-Gewinnung an der französischen Atlantikküste

Kochsendungen gehören normalerweise nicht zu meinem bevorzugten Fernsehprogramm. Die Sendung, die ich vor wenigen Minuten gesehen habe, war jedoch hochinteressant. Während der Sternekoch geschickt einen leckeren Herbstsalat aus Pilzen und Kürbisstreifen zubereitete, erzählte er von 190 bretonischen Salzbauern, die sich zur Genossenschaft Les Salines de Guérande zusammengeschlossen haben und nach alter handwerklicher Tradition ein kostbares Meersalz gewinnen.

Salzgärten sind ein sehr altes Kulturgut

Meersalz ist ein kostbares und aromatisches Naturprodukt. Es entsteht an heißen und windstillen Sommertagen in den alten Salzgärten Südeuropas. Viele dieser Gärten existierten bereits während der Regentschaft von Karl dem Großen und prägen bis heute das Landschaftsbild an der französischen Atlantikküste.
Doch im Zeitalter der industriellen Salzgewinnung lohnt sich die Produktion von Meersalz für viele Salzbauern wirtschaftlich nicht mehr. Wenn Salzgärten aufgegeben werden, geht nicht nur ein wichtiges Kulturgut verloren, auch das charakteristische Landschaftsbild entlang der französischen Atlantikküste verändert sich dramatisch.

Meersalz zu ernten heißt viel Fingerspitzengefühl aufbringen

Ganz anders ist die Situation in den Salzgärten der Genossenschaft Les Salines de Guérande. Diese Gärten bilden auch heute noch das größte, intakte Salinengebiet der Bretagne. Hier wird seit über 1000 Jahren nach dem gleichen, traditionellen Verfahren aus Meerwasser Salz gewonnen.
Dazu leiten die Salzbauern das Meerwasser zunächst in große, tiefgründige Auffangbecken, die sogenannten Vasières. Von dort aus zirkuliert es sehr langsam durch ein Labyrinth aus vielen kleineren Becken, die sich an das große Auffangbecken anschließen. Diese kleinen Staubecken besitzen eine geringe Wassertiefe und werden als Œillets bezeichnet. In der sengenden Sonne erwärmt sich das Meerwasser in den Œillets sehr rasch und verdunstet dabei. Während dieses Prozesses entstehen Salzkristalle, die sich als hauchdünne Schicht Fleur de Sel auf der Wasseroberfläche anlagern. Unterhalb dieser Salzblumen entsteht das beliebte Gros Sel de Guérande. Charakteristisch für dieses Salz ist seine graue Färbung. Sie wird von den tonreichen Bodenschichten in den Erntebecken auf das Meersalz übertragen. Bei uns ist dieses mineralreiche Tonsubstrat als Heilerde bekannt. Behutsam schöpfen die Salzbauern das wertvolle Gros Sel ab und schichten es an sonnigen Plätzen zum Trocknen auf.

Gros Sel besitzt eine feine aromatische Würze

Das Gros Sel de Guérande ist viel milder im Geschmack als das industriell aufbereitete Steinsalz. Es verleiht den Speisen eine feine Würze ohne dabei den natürlichen Eigengeschmack der Produkte zu überdecken. Im Gegensatz zu Steinsalzen enthält das Gros Sel de Guérande viele wertvolle Mineralien und Spurenelemente. Sie machen auch den edlen Geschmack des Meersalzes aus. Nach dem Trocknen setzen die Salzbauern dem Gros Sel keine Zusatzstoffe, zum Beispiel eine Rieselhilfe zu, sondern bringen es als reines, aromatisches Naturprodukt in den Handel und von dort zum Verbraucher.

EDNA führt ein neues Bio Mini-Knusperbrötchen mit reinem Meersalz im Sortiment

Mini Bio-Knusperbrötchen

Mini Bio-Knusperbrötchen

Feinschmecker aller Nationalitäten lieben die knusprige Struktur des Gros Sel. Es erinnert an geröstete Mandelsplitter oder frische Cornflakes. Plötzlich stutze ich. Habe ich nicht vor wenigen Tagen von EDNA Informationen zum Thema Meersalz erhalten? Eilig blättere ich die bereits sortierten Anschreiben auf meinem Schreibtisch durch. Im gleichen Augenblick fällt mir ein Flyer mit Informationen über die neuen Bio Mini- Knusperbrötchen in die Hände. Diese Brötchen befinden sich erst seit wenigen Tagen im Sortiment der EDNA Knusperwelt und werden aus hochwertigem Bio-Weizenmehl und natürlichem Gros Sel de Guérande hergestellt. EDNA verwendet für die Herstellung der Bio Mini-Knusperbrötchen tatsächlich Meersalz aus den Salzgärten von Guérande! Das ist ja klasse! Das würzig-knusprige Gros Sel verleiht den neuen Bio Mini-Knusperbrötchen bestimmt einen ganz tollen Geschmack.

Ich beschließe den Herbstsalat aus der Kochsendung morgen selber zuzubereiten und ihn zusammen mit den Bio Mini-Knusperbrötchen auf die Mittagskarte meines Landcafés zu setzen. Bin gespannt, wie dieses Mittagsgericht bei meinen Gästen ankommt.

Wollis schwarzer Sonntag

Heute war ein schwarzer Tag. Daran sind nicht nur die verbrannten Brötchen Schuld, die ich beim ersten Probebacken aus meinem neuen Etagenbackofen gezogen habe. Doch der Reihe nach.

Vor etwa 24 Stunden, in der Nacht von Samstag auf Sonntag, habe ich meinen neuen Etagenbackofen zum ersten Mal in Betrieb genommen. Vor diesem ersten Einsatz graut mir schon seit Tagen. Wie wird der neue Ofen reagieren? Ich bin ein Gewohnheitsmensch und liebe routinierte Abläufe. Neue, ungewohnte Situationen bringen mich schon mal etwas aus dem Gleichgewicht. Und dennoch: Den alten, gebraucht gekauften Backofen gegen einen neuen Etagenofen auszutauschen war eine richtige Entscheidung.

Um alles in Ruhe, ohne Zeit und Erfolgsdruck ausprobieren zu können, habe ich das Probebacken ganz bewusst in die Nacht von Samstag auf Sonntag gelegt. Das erste Ergebnis ist ernüchternd: Alle Brötchen, die ich in den oberen drei Etagen des neuen Ofens bei 220 Grad Celsius gebacken habe, wären beinahe verbrannt. Dabei habe ich die Backzeit vorsichtshalber schon auf 12 Minuten reduziert! Die starke Hitze im oberen Backbereich hat sich außerdem negativ auf die Plunderstücke in der unteren Etage des Ofens ausgewirkt. Auch sie sind viel zu dunkel gefärbt. Wütend und enttäuscht schiebe ich die Bleche zum Auskühlen auf den Rollwagen.

Zehn Stunden später hole ich die letzten Probebleche mit goldgelb gebackenen Croissants aus der Hitze, reinige die Backstube und mache mich auf den Heimweg. Der neue Backofen ist mir inzwischen zwar viel vertrauter geworden, trotzdem bin ich mit den Ergebnissen noch nicht zufrieden. Egal, jetzt gönne ich mir erst einmal ein paar Stunden Schlaf bevor ich heute Nacht die tiefgekühlten Kaiserbrötchen, Müslibrötchen, Kürbiskernbrötchen und Knusperbaquettes von EDNA für den morgigen Verkaufstag fertigbacke. Erschöpft sinke ich ins Bett und schlafe sofort ein.
Kurz vor 20.00 Uhr schrecke ich abrupt auf: Um Himmels Willen, in dem Durcheinander habe ich prompt vergessen, die Partybrezeln für das kalte Büfett morgen Abend zu bestellen! Entsetzt schaue ich auf die Uhr. Ob ich jetzt noch Ware für den nächsten Tag im EDNA Online-Shop bestellen kann? Unsicher greife ich zum Telefon. Jetzt kann mir vermutlich nur noch das Service-Center helfen.

Schon nach wenigen Rufzeichen meldet sich eine freundliche Frauenstimme: „EDNA International GmbH, guten Abend, was kann ich für Sie tun?“ Ich bin verblüfft. Innerlich habe ich mich auf eine Zwangspause in einer dieser endlosen Telefon-Warteschleifen eingestellt. „Prima, dass ich Sie noch erreiche“, murmel ich erleichtert und nenne der Servicemitarbeiterin meine Kundennummer: „Kann ich bei Ihnen noch Ware für morgen bestellen?“ „Selbstverständlich gern“, antwortet meine Gesprächspartnerin. Von Montag bis Freitag nehmen wir Ihre telefonische Bestellung gebührenfrei bis 19.00 Uhr entgegen. Am Samstag bis 14 Uhr. Sonntags können Sie bei EDNA sogar bis 21.00 Uhr kostenlos Ware für den nächsten Tag in Auftrag geben“, ergänzt sie.

Ich bin erleichtert. Gelten diese Bestellzeiten auch für den EDNA Online-Shop? “ frage ich. „Ja“, antwortet die Dame am anderen Ende der Leitung. „Diese Zeiten gelten auch für Bestellungen im Online-Shop, wenn Sie die Ware am nächsten Tag benötigen. Ansonsten steht der Shop Ihnen 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung“. Während ich drei Kartons mit EDNA Party-Brezeln bestelle, erzähle ich der sympathischen Servicemitarbeiterin von meinem sprichwörtlich schwarzen Sonntag. Aufmerksam hört sie zu. „Was halten Sie davon, wenn ich für Sie kurzfristig einen Beratungstermin mit einem unserer Außendienstmitarbeiter vereinbare“, schlägt sie vor. „Er wird Ihnen gewiss schnell helfen“. Eine sehr gute Idee. Ich bin einverstanden. Wir vereinbaren einen Beratungs- und Schulungstermin für Dienstagvormittag, wünschen uns gegenseitig einen schönen Abend und verabschieden uns.

Später mache ich es mir auf meinem Sofa bequem, höre Musik und lasse den Tag Revue passieren. Wie gesagt: Heute war ein schwarzer Tag. Er hätte sich für mich vermutlich tiefschwarz gefärbt, wenn EDNA nicht diese Bestellmöglichkeiten bieten würde. Selten war ich für guten Service so dankbar wie heute.