20. Mai 2012

Himmlisch lecker – SandwichHeaven von EDNA

Soweit, so gut. Das Sortiment an Brötchen und Baguettes für meine Dorfbäckerei habe ich also zusammen. Doch was biete ich meinen Kunden für den kleinen oder großen Hunger zwischendurch? Spontan denke ich an herzhafte Sandwiches. Lecker belegt mit aromatischen, fein abgestimmten Aufstrichen, deftiger Wurst oder würzigem Käse. Unverzichtbar sind auch knackige Salatblätter, frische Tomaten- und Gurkenscheiben.
Mein Blick fällt auf die Rubrik SandwichHeaven im EDNA-Onlineshop. „Das klingt vielversprechend“, denke ich und öffne die Rubrik. Sofort fällt mein Blick auf die Körner-Quarkstange, die Finnen-Bio-Steinofenbrötchen oder das Jägersandwich. Richtig lecker sieht auch das Focaccia Olive aus. Außerdem bietet der EDNA-SandwichHeaven unterschiedliche Baguette-Sandwiches, geschnittene Ciabatte und Türkisches Fladenbrot. „Daraus müsste ich doch ein leckeres und vielseitiges Sandwichangebot zusammenstellen können“, denke ich und lese weiter.
Ich erfahre, dass EDNA die Produktlinie SandwichHeaven in die Bereiche XXL Sand’wich und Croust’wich unterteilt. Bei den XXL-Sand’wich handelt es sich um Brötchen im XXL-Format, die bei den Kunden als Zwischenmahlzeit sehr gut ankommen und gleichzeitig eine gefragte Hauptmahlzeit sind. Die XXL-Sandwiches besitzen eine optimal abgestimmte Größe, einen herzhaften Geschmack und eine gute Schnittfähigkeit. Viel Lob erhalten auch die vielseitigen, innovativen Aufstriche. Sie lassen sich aus der EDNA-Gewürzauswahl im Nu herstellen.

Interessant klingt das Croust’wich-Prinzip, das EDNA als einziger Hersteller in Deutschland anbietet:
Hier werden Belag und Brötchen getrennt voneinander gelagert. Während die Sandwich-Beläge wie Käse, Wurst, Salat, Tomaten und Gurken in einer Kühlvitrine ihre Frische und Knackigkeit bewahren, warten die Baguettes und Brötchen in einer separaten Vitrine mit Wärmelampen darauf, verarbeitet und verzehrt zu werden.

Mit gefällt diese Idee. Endlich ist Schluss mit Sandwiches, die vom Aufstrich und vom Saft der Tomaten und Gurken durchtränkt sind, ihr Eigenaroma verlieren und jegliche Knackigkeit einbüßen. Ich kann mir auch gut vorstellen, die Sandwiches vor den Augen der Kunden frisch und individuell zuzubereiten. Doch wie lange dauert die Zubereitung der Sandwiches? Kann ich diesen Service auch dann leisten, wenn mehrere Kunden gleichzeitig in meiner Bäckerei sind und frische Sandwiches bestellen?

Sandwichschaukel

Sandwichschaukel

Ich lese weiter und werde auf die Sandwich-Schaukel von EDNA aufmerksam. Mit ihr kann ich den Sandwich-Belag schnell, unkompliziert und appetitlich vor den Augen des Kunden mit dem Brötchen oder dem Baguette zusammenfügen.
Das ist Entertainment! Unwillkürlich muss ich an Carlo, einen Pizzabäcker aus der Nachbarstadt denken. Es fasziniert mich immer wieder, mit welcher Präzision und Geschicklichkeit er die Teigrohlinge in die Höhe wirft, sich dabei blitzschnell um die eigene Achse dreht, den Teig sicher mit der anderen Hand auffängt und schließlich zu einem gleichmäßig runden Pizzaboden formt. Vielleicht kann ich mit Hilfe der Sandwich-Schaukel ein ähnlich faszinierendes Verfahren für die Herstellung von Sandwiches entwickeln?

Ich entscheide mich für einen Karton mit EDNA-Knusperbrötchen, einen Karton mit Ciabatta-Sandwiches und einen Karton mit Sandwich natur. Dazu bestelle ich das Starter-Parket „Croust’wich“, das EDNA exklusiv in Deutschland und Österreich vertreibt. Es enthält Belegplatten in unterschiedlicher Größe, einen Brötchenwärmer mit Wärmelampe und die Sandwichschaukel.

Entdeckung der EDNA Knusperwelt

knusperwelt

knusperwelt

Es ist zum Verzweifeln. Seit Tagen wälze ich nun schon die Angebote der Großhändler um endlich das Buffet zusammenzustellen. Auch das Warensortiment für die Dorfbäckerei steht noch nicht fest. Doch irgendwie ist in den Katalogen nicht das Richtige für mich dabei. Eine Freundin bringt mir schließlich aus dem Hotel in dem sie arbeitet einen weiteren Katalog mit. Entnervt winke ich ab, dann fällt mein Blick auf das ansprechende Titelbild und das blaue Schriftlogo: EDNA International GmbH. EDNA?

Ich schlage den Katalog auf und lande auf den Seiten der EDNA Knusperwelt. Mein Auge fällt auf die EDNA Knusperbrötchen, die Giant-Jägersandwichbrötchen, die Finnenbaguettes und die Gourmet-Schrippe. Insgesamt zähle ich über 40 verschiedene Brötchen- und Baguette-Angebote, eines sieht leckerer aus als das andere.

Ich lese, dass EDNA ein besonderes Verfahren der Teigführung entwickelt hat und einsetzt. Es sorgt dafür, dass der Teig besonders locker wird und sein volles Aroma entfalten kann. Die Backwaren erhalten eine für EDNA typische, rustikale Optik, eine zart splitternde Kruste und eine besonders saftige Krume.

Dann, in der Rubrik Brötchen in der Knusperwelt, entdecke ich sie: Brötchen in Dreiecksform! Sofort fällt mir der stark frequentierte Rad- und Wanderweg ein, der nahe der Bäckerei verläuft. Bereits während der Bauphase haben sich die Touristen im Schatten der alten Obstbäume mit belegten Brötchen, Getränken und Snacks von den Anstrengungen der letzten Etappe erholt. Die Brötchen in Dreiecksform kann ich hervorragend zu einem Frühstück für Wanderer zusammenstellen. Gedacht getan. Ich beschließe, Kutscher-Brötchen in der Dreiecksform zu bestellen. Dazu wähle ich eine Mini-Kaiserbrötchenkiste, 4-fach sortiert mit je 30 Kaiserbrötchen in natur und mit Mohn-, Sesam- und Dreisaatoberfläche. Damit habe ich garantiert Abwechslung für meine Gäste. Verführerisch lecker ist auch die große Auswahl an Baguettes. Da ich mich nicht für eine Baguette-Sorte entscheiden kann, fällt meine Wahl auf die 4-fach sortierte Edna Knusper-Baguette Kiste. Sie enthält jeweils sechs Knusperbaguettes, Zwiebelbaguettes, Finnen- und Olivenbaguettes. Ich bin schon sehr gespannt, welches Baguette meinen Gästen am besten schmeckt.

Das Landcafé erwacht zum Leben

landcafe

landcafe

Es ist das spannendste Abenteuer meines Lebens. Und zugleich das Kühnste.

Richtig verinnerlicht habe ich meine neue Situation ehrlich gesagt noch nicht. So ist das, wenn man in den Sog einer Idee gerät und den Ausstieg nicht rechtzeitig findet. Oder nicht finden will, weil diese Idee, trotz der vielen harten Arbeitsstunden, die hinter mir liegen, einen geradezu fesselnden Charme hat. Jetzt gibt es kein Zurück mehr. Die Dinge sind entschieden, meine Aufgabe für die kommende, hoffentlich unbestimmte Zeit steht fest: Ich werde ein Landcafé führen. Mein Landcafé.

Das Abenteuer beginnt mit einer alten, staubigen Maschinenhalle. Ihre Fensterscheiben sind zerschlagen, die schmutziggrauen Wände tragen die Spuren einer jahrzehntelangen Nutzung. Das Dach ist gezeichnet von Stürmen und Gewittern, die über es hinweg gefegt sind. Nachdem meine Eltern aus Altersgründen ihren Milchviehbetrieb aufgaben, begannen sie, für die nun ungenutzten Gebäude eine neue Verwendung zu finden. Übrig blieb die alte Maschinenhalle, die über viele Jahre den Traktor und damit den Stolz der Familie beherbergte.

„Sie ist ein Schandfleck“ wetterte meine Mutter und forderte rigoros ihren sofortigen Abriss. Vielleicht sorgten sentimentale Erinnerungen dafür, dass ihr Appell ohne Folgen blieb, vielleicht sicherte aber auch die geringe Lust meines Vaters auf Baumaßnahmen den Erhalt der alten Halle. So stand sie auch noch an dem Tag, als die einzige Gastwirtschaft im Ort für immer ihre Pforten schloss. Diese Gastwirtschaft war gewiss kein Nobelrestaurant und weit davon entfernt, Michelin-Sterne für seine exklusive Küche zu gewinnen. Aber sie bildete den kommunikativen Mittelpunkt unserer Ortsgemeinde. Hier wurden Familienfeiern abgehalten, hier trafen sich die Vereinsmitglieder zum geselligen Umtrunk und hier dauerten die Schafkopfrunden üblicherweise bis zum Morgengrauen. Kurzum: Die entstandene Lücke musste schnellstmöglich geschlossen werden.

Doch das war leichter gesagt als getan. Das Gebäude, in dem die Gastwirtschaft bisher untergebracht war, wurde an einen Privatinvestor verkauft, Alternativen standen im Ort nicht zur Verfügung. Fast hätten wir uns mit unserem Schicksal abgefunden. Dann hatte meine Mutter die zündende Idee: „Wolli, wie wäre es, wenn wir die alte Maschinenhalle zur Dorfwirtschaft umbauen würden?“ Schnell fand ihr Vorschlag Zustimmung. Gleichzeitig wurden Stimmen laut, die neben der Dorfwirtschaft auch eine bessere Versorgung der Dorfgemeinschaft mit frischen Lebensmitteln forderten. Besonders groß war der Wunsch nach frischen Backwaren. „Wolli, das wäre doch ideal für Dich. Dann könntest Du neben der Dorfwirtschaft auch Deine eigene kleine Bäckerei eröffnen und so endlich etwas aus Deiner Ausbildung zum Bäcker und Konditor machen“, schlug meine Mutter vor.

Und heute, gefühlte 1000 Tage Rückenschmerzen, viele Bankgespräche und ungezählte Formulare später, ist das erste Etappenziel erreicht: Wir haben die alte Maschinenhalle in ein wunderschönes Landcafé verwandelt. Und damit nicht genug: Während eines Bauabschnittes wurden eine Zwischendecke und zusätzliche Wände in die riesige Halle eingezogen. Dadurch sind viele neue Räume entstanden, die auf zwei Etagen verteilt sind. In einem dieser Räume im unteren Stockwerk habe ich eine hübsche, kleine Dorfbäckerei eingerichtet. Der Verkaufsraum ist direkt mit dem Landcafé verbunden und über einen neu angelegten Pflasterweg vom alten Obstgarten her erreichbar.

Im gleichen Stockwerk auf der Westseite des Gebäudes befindet sich die Dorfwirtschaft mit einer kleinen Küche und den sanitären Anlagen.

Unter dem Dach der ehemaligen Maschinenhalle entstand ein über 200 Quadratmeter großer Saal. Er ist über das neue Treppenhaus oder über einen Aufzug erreichbar und besitzt auf der Stirnseite eine kleine Bühne. Außerdem haben wir eine Theke mit Getränkeausschank in den Saal integriert. Damit ist er optimal ausgestattet um dort stimmungsvolle Firmen- und Vereinsfeste zu feiern.

In zwei Wochen werde ich das Landcafé und die Dorfbäckerei eröffnen. Sogar der Bürgermeister und der Landrat haben sich zur offiziellen, feierlichen Schlüsselübergabe angesagt. Ich bin nervös wegen des Buffets. Was soll ich anbieten? Es wird höchste Zeit mit den Vorbereitungen zu beginnen!